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Straßenszene Makeni / © Christiane Braun

Wirtschaft und Entwicklung

Alle wichtigen Strukturdaten zu Wirtschaft und Entwicklung
BeschreibungInhalt
geschätztes BIP: 1,9 Mrd. USD 
Pro Kopf Einkommen (Kaufkraftparität): 759 USD
Rang der menschlichen Entwicklung (HDI): 180 (von 187)
Anteil Armut (unter 2 US-$ pro Tag):77%
Einkommensverteilung (Gini-Koeffizient):42,5
Anteil alphabetisierte Erwachsene:40,9 %

Inhalte dieser Seite

Das LIPortal

Sierra Leone

Wirtschaftssystem und seine Sektoren

Palmölproduktion / © Christiane Braun

Die Wirtschaft Sierra Leones ist geprägt von der Landwirtschaft und der Rohstoffgewinnung. Die wirtschaftlichen Probleme des Landes lassen sich vor allem durch die jahrzehntelange Misswirtschaft nach der Unabhängigkeit, insbesondere während der Regierungszeit Siaka Stevens, und durch die Zerstörung des Landes während des elf Jahre dauernden Bürgerkrieges erklären.

Die Wirtschaft wird mit etwa 51,4% am BIP vom landwirtschaftlichen Sektor dominiert. Der Dienstleistungssektor trägt mit 26,6% und der Industriesektor mit 22,1% zum BIP bei.

Ein schwach strukturierter privater Sektor, schlecht ausgebildete Arbeitskräfte, Korruption und wenig Rechtssicherheit behindern ein nachhaltiges Wirtschaftswachstum.

Die kaum ausgebaute Infrastruktur behindert zudem den Handel außerhalb der größeren Städte. Während der Regenzeit sind viele Straßen unpassierbar und die Erreichbarkeit ländlicher Gebiete ist schwierig.

Landwirtschaft

Reisanbau / © www.daco-sl.org

Es wird geschätzt, dass etwa zwei Drittel der Bevölkerung von der Landwirtschaft leben und hierbei etwa die Hälfte des Bruttoinlandsprodukts erwirtschaften. Der Großteil der landwirtschaftlichen Erträge verbleibt in der Subsistenzwirtschaft, wobei der Sektor im Jahr 2009 um 6,6% gewachsen ist. Dies ist auch auf die Wiederaufnahme der Produktion nach der Rückkehr vieler Flüchtlinge in ihre Dörfer und der Rehabilitierung landwirtschaftlicher Nutzflächen zurückzuführen. 

Reis ist eines der Grundnahrungsmittel in Sierra Leone. 85% der Bauern kultivieren Reis während der Regenzeit. Für mittellose Bauern stellt der Reisanbau jedoch auch ein Risiko dar. In Sierra Leone werden drei Arten von Reisanbau betrieben: der Bergreisanbau, der Nassreisanbau und der Tiefwasserreisanbau. 

Die Produktion und die Qualität von Kaffee und Kakao stiegen in den letzten Jahren kontinuierlich an. Die landwirtschaftlichen Produkte werden nur für den Eigenbedarf beziehungsweise Binnenmarkt weiterverarbeitet, da hohe Schutzzölle von den westlichen Staaten gegenüber der Einfuhr veredelter Produkte aus Ländern des Südens erhoben werden. 

Fischerei

Fischfang / © www.daco-sl.org

Der Fischfang nimmt wegen der noch fischreichen Küste ebenfalls eine wichtige Rolle in Sierra Leone ein. Der Fisch wird frisch oder getrocknet beziehungsweise geräuchert verkauft. Die Statistik der FAO geht von einem Fang von ca. 200.000t jährlich aus. Der Fischereisektor trägt zu 10% zum BIP bei und beschäftigt circa 500.000 Menschen. Abweichend von der Schätzung der FAO geht das Ministry of Fisheries and Marine Resources (MFMR) davon aus, dass bei der Versorgung des Binnenmarktes mit Meeresfischen 200.000t Fisch von kleinen privaten Fischern und 7.000t aus industriellem Fischfang stammen. Hinzu kommen noch 10.000t Süßwasserfische aus Fischfang oder Fischzucht. Eine große Gefahr der Meeresfischbestände und der Existenz der kleinen Fischer stellt die Überfischung durch ausländische Fischtrawler dar. Das MFMR bemüht sich um die Verbesserung der Ausgangslage sowohl von industriellen als auch artisanalen Fischern.

Bodenschätze

Diamantenminen / © Laura Lartigue

Der Bergbausektor, besonders der Beginn des Eisenerzabbaus, führte seit 2012 zu Anstiegen des Bruttosozialproduktes zwischen 10 und 20% jährlich. Neben Eisenerz Diamanten, Rutil, Bauxit und in geringeren Mengen Gold abgebaut. Die offiziellen Exporte von Diamanten lagen 2010 bei 400.000 Karat. Damit nimmt Sierra Leone den zehnte Platz im Diamantenabbau weltweit ein.  Der größte Teil davon wird nach wie vor artisanal abgebaut. Mit Hilfe der Weltbank wird der Bergbausektor seit 2009 reformiert. Sierra Leone  2009 wurde ein neues Gesetz zur Regulierung des Sektors erlassen. Der Wert der legal gehandelten Diamanten betrug im Jahr 2010 circa 130 Mio.USD, aber nach Schätzungen werden noch einmal so viele Diamanten illegal gehandelt, trotz Anstrengungen zur Eindämmung des illegalen Diamantenhandels. Sowohl bei der Gewinnung als auch beim Export von Diamanten gibt es aber nach wie vor einen hohen illegalen Anteil. Problematisch für die Umwelt- und Lebensbedingungen sind aber auch die Arbeitsbedingungen und Abbaumethoden großer Konzerne, sowie die häufig stattfindende Ausbeutung von Kindern.

Die 2006 wieder in Betrieb genommenen Rutil- und Bauxitminen erlaubten laut Weltbank auf USD-Basis gerechnet eine Steigerung des Exports um 28% im selben Jahr und von 11% in 2007.

2009 wurden große Ölfelder vor der Küste Sierra Leones entdeckt. Eine Vielzahl an internationalen Ölfirmen führen Probebohrungen durch.

Sierra Leone ist Mitglied der Transparenzinitiative im Roh­stoff­sektor (EITI /SLEITI), die Rah­men­be­din­gun­gen für die Wirtschaft schaffen soll, um sicherzustellen, dass alle Bevölkerungsgruppen vom Rohstoffreichtum profitieren. 2013 wurde Sierra Leone temporär suspendiert, weil nicht alle notwendigen Informationen eingereicht wurden. Im Frühjahr 2014 wird geprüft, ob die Bedingungen für eine volle Mitgliedschaft in der Initiative wieder gegeben sind.

Wirtschaftsindikatoren, Analysen, Statistiken

Sierra Leone zählt mit einem Pro-Kopf-Einkommen von etwa 340 USD pro Jahr zu den ärmsten Staaten der Erde und belegt nach dem Human Development Index von 2011 Rang 180 der 187 untersuchten Länder. Ein Großteil der Bevölkerung (ca. 77%) lebt in absoluter Armut und hat weniger als 2 USD pro Tag zur Verfügung. Die wirtschaftliche Entwicklung unterscheidet sich jedoch auch zwischen Stadt und Land. Die Gliederung des Landes in Kolonie und Protektorat während der englischen Kolonialzeit (Karte) prägte die sozioökonomische Entwicklung des Landes wesentlich. Durch die unterschiedliche Behandlung von Kolonie und Protektorat besteht heute noch ein deutliches Gefälle zwischen diesen. Zudem beeinflussen die Nachwirkungen des eine Dekade währenden Bürgerkrieges, die weit verbreitete Korruption und die unzureichend ausgebaute Infrastruktur die Wirtschaftslage Sierra Leones. 

Die Wachstumsraten lagen für Sierra Leone von 2007 bis 2012 zwischen 4% und 6,4%. Auf Grund der beginnenden Eisenerzförderung ist das Wachstum 2012 auf 16,7% gestiegen, 2013 hat es sich um die 7% stabilisiert. 2014 ist die Inflation dank der Konsolidierung der landwirtschaftlichen Produktion, leicht sinkender Lebensmittelpreise auf dem Weltmarkt und einer soliden Fiskalpolitik mit stabilisiertem Wechselkurs auf ca. 7% gesunken. 2011 lag sie noch bei 18,5%, 2012 bei 11,6%. Steigende Nahrungsmittel- und Benzinpreise könnten jedoch erneut zu einer höheren Inflation beitragen.

Trotz positiver Wachstumsraten verbesserte sich die wirtschaftliche Situation der meisten Menschen in Sierra Leone wenig. Wesentliche Auswirkungen hatte dabei die Nahrungsmittelkrise, durch die sich die Reispreise von Ende 2007 bis April 2008 mehr als verdoppelt haben.

Der Index der Heritage Foundation des Jahres 2014 über die ökonomische Freiheit bescheinigt Sierra Leone eine leicht positive Entwicklung gegenüber dem Vorjahr. Jedoch verbleibt es mit Rang 148 (von 178 bewerteten Ländern) auf einem der hinteren Plätze im Ländervergleich, im Vergleich zu anderen Ländern in Afrika südlich der Sahara liegt Sierra Leone auf dem 34ten Rang von 46.

Wirtschaftspolitik

Dank umfassender Reformen erreichte Sierra Leone eine massive Verbesserung der Bedingungen für die Produktion und Ausfuhr traditioneller Exportprodukte. Bei den Reformen wird Sierra Leone unter anderem von der Weltbank unterstützt.

Präsident Koroma hatte bei seinem Amtsantritt 2007 angekündigt, Sierra Leone wie einen Geschäftsbetrieb zu führen. Mit einem klar marktwirtschaftlich ausgerichteten Kurs möchte er ausländisches Privatkapital anziehen. Weiterhin wurden die Rahmenbedingungen für Investoren verbessert. Auf dieser Basis soll die Wirtschaft wachsen und die Bekämpfung der Armut ermöglicht werden. 

Die schwierige Lage des Landes während der globalen Nahrungsmittelkrise führte zu einer Konzentration der Bemühungen der Regierung auf die Stärkung der Landwirtschaft. Ziel im Bereich Ernährungssicherung ist es mittelfristig, gänzlich unabhängig von Reisimporten zu sein.

Die vergleichsweise gute Regierungsführung in den letzten Jahren trägt zu einem verbesserten Investitionsklima bei, obwohl die Bemühungen der Regierung, die weit verbreitete Korruption zu bekämpfen, nur bedingt fruchten. Auch die nach wie vor mangelhafte öffentliche Infrastruktur, z.B. die Straßenverhältnisse, Elektrizitäts- sowie Wasserversorgung, stellt ein beträchtliches Hindernis dar.

Tourismus / © Christiane Braun

Landwirtschaftliche Produkte

Aufgrund fehlender technischer Mittel und fehlendem Wissen dominieren einfache, traditionelle Produktionsmethoden die Landwirtschaft. Trotzdem konnte die Produktion von Reis, Mais, Cassava, Süßkartoffeln, Kakao Cashew- und Erdnüsse seit 2002 stetig gesteigert werden. Im Norden Sierra Leones werden von der Volksgruppe der Fullahs Tiere, insbesondere Rinder, gehalten.

Die Subsistenzwirtschaft basiert meist auf kleinen Gärten, in denen Cassava, Erdnüsse sowie Gemüse und Obst, oft auch Reis angebaut werden. Häufig werden zur Selbstversorgung Hühner und Kleinvieh wie Ziegen oder Schafe gehalten.

Landwirtschaft / © Christiane Braun
Tierzucht / © Christiane Braun

Handel

Im Vergleich zur Zeit vor dem Bürgerkrieg ist der Außenhandel auf einem niedrigen Niveau bei einer defizitären Handelsbilanz. Nach dem Ende des Krieges erfolgten erst Anfang 2006 wieder die ersten Ausfuhren von Rutil und Bauxit. Sierra Leone hat eines der größten Vorkommen von Rutil weltweit. 

Insgesamt beliefen sich die Einfuhren 2013 auf geschätzete 1,5 Milliarden (einschließlich Nahrungsmittel und Treibstoffe) und auf fast genauso geschätzte Ausfuhren (vorwiegend Eisenerz, Diamanten und Rutil). Des weiteren ist Kakao das Bedeutendste der landwirtschaftlichen Exportprodukte. Die wichtigsten Handelspartner Sierra Leones waren 2012 China (51.1%), Belgien (18.2%), Japan (7.7%), Turkei (4.8).

Sierra Leone unterhält enge Handelsbeziehungen zu anderen Staaten. Trotz der inzwischen relativ ausgeglichenen Leistungs- und Handelsbilanz ist Sierra Leone nach wie vor angewiesen auf Kredite und Zuschüsse ausländischer bi- und mulitlateraler Geber.

Entwicklung und Entwicklungspolitik

Armutsbekämpfung

Seit 2002 intensivierte sich die Kooperation zwischen Sierra Leone und dem Internationalen Währungsfonds im Bereich der Bekämpfung von Armut und Strukturanpassungsprogrammen. Seit Mai 2001 ist Sierra Leone eines der HIPC-Länder (Heavily Indebted Poor Countries), welchen unter bestimmten Bedingungen ein Schuldenerlass zusteht. Eine Bedingung ist die Entwicklung von Strategien zur Armutsbekämpfung. Sierra Leone veröffentlichte hierzu 2005 ein Poverty Reduction Strategy Paper und 2011 ein Progress-Paper. Der Internationale Währungsfonds stellt detaillierte Daten über den Prozess zur Verfügung.

Der letzte Bericht Sierra Leones zur Umsetzung der Millenium Development Goals wurde im Jahr 2005 erstellt. Die letzten Daten in Bezug auf die Indikatoren der MDG wurden zwischen 2005 und 2010 erhoben. Die Millenium Development Goals  sollen bis 2015 erreicht sein. Für Sierra Leone lassen sich bei den einzelnen Zielen folgende Zwischenergebnisse festhalten:

Armut betrifft in Sierra Leone die Bevölkerung in der Stadt und auf dem Land gleichermaßen. Auf dem Land erschweren jedoch die unzureichend ausgebaute Infrastruktur und das ungenügende Gesundheitswesen das Leben. Eine Aneignung von technischem Wissen und modernen landwirtschaftlichen Geräten sowie Finanzierungskrediten, welche zur Produktivitätssteigerung beitragen könnten, sind für die Mehrheit der Bevölkerung nicht möglich.

Nationale Entwicklungsanstrengungen

Die zivilgesellschaftlichen Akteure, wie z.B. Vereinigungen, Kooperativen, die Presse, Gewerkschaften und Nichtregierungsorganisationen (NGO), entwickelten sich erst seit dem Ende des Bürgerkrieges 2002. Nach der jahrezehntelangen Unterdrückung bildet sich seitdem mit der Unterstützung internationaler Organisationen eine junge Zivilgesellschaft.  Es arbeiten nationale sowie internationale NGOs in unterschiedlichen Feldern. Örtlich konzentriert sich ihre Arbeit auf Freetown und die größeren Städte, die ländlichen Gebiete werden kaum erreicht. Schwierigkeiten bei der Arbeit aller NGOs bereitet die schlechte Infrastruktur des Landes bei den Verkehrswegen und im Gesundheits- und Bildungsbereich.

Seit 2002 sind viele Selbsthilfeinitiativen entstanden, da der sierra-leonische Staat seine zentralen sozialen Aufgaben in vielen Bereichen (noch) nicht erfüllen kann. Den Selbsthilfeinitiativen fehlen meistens die finanziellen und personellen Ressourcen. Häufig werden daher Partnerschaften mit ausländischen NGOs geschlossen. Ein Beispiel für eine solche Kooperation ist die Organisation AIM, die als Partnerorganisation mit TERRE DES FEMMES zusammenarbeitet.

Auf der Ebene der Exekutive entwickelte Präsident Koroma eine Agenda for Change, die sich von der Agenda Obamas inspirieren ließ. Darin identifziert er vier Bereiche, auf die seine Regierung während seiner Amtszeit fokussieren möchte. Außerdem wurde von der Regierung eine Vision von Sierra Leone im Jahr 2025 entworfen. 

Multilaterale und bilaterale Entwicklungsanstrengungen

Die internationalen Entwicklungsanstrengungen konzentrieren sich in Sierra Leone vor allem auf den Wiederaufbau nach dem Bürgerkrieg, Armutsminderungsprogramme, verantwortungsvolle Regierungsführung und die Repatriierung von Flüchtlingen in ihre Heimatdörfer. Großbritannien ist neben den USA, Deutschland, Norwegen und Italien der bedeutendste bilaterale Geber.

Einige Beispiele von Organisationen und deren Engagement in Sierra Leone sind im Folgenden:


Deutsche Entwicklungszusammenarbeit

Schon kurz nach der Unabhängigkeit arbeitete im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit die Vorgängerorganisation der GIZ in Sierra Leone. Daneben leistete Deutschland über die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) finanzielle Hilfe beim Wiederaufbau der zerstörten Infrastruktur und bei der Eingliederung ehemaliger Ex-Kombattanten.

Die bilateralen Entwicklungsleistungen konzentrieren sich in Sierra Leone derzeit auf die Förderung der Beschäftigung von Jugendlichen. Derzeit fließen jährlich aus Deutschland ca. 12,5 Mio Euro staatliche Gelder nach Sierra Leone, die für Projekte zur Beschäftigungsförderung, zum Aufbau eines modernen Finanzsektors sowie des zivilen Friedensdienstes (ZFD) verwendet wurden. Der ZFD, die Deutsche Welthungerhilfe, medico international und weitere deutsche NGOs arbeiten dabei vorwiegend basisorientiert, während Organisationen der technischen Zusammenarbeit, wie die GIZ eher auf staatlicher Ebene beratend tätig sind. Das GIZ Programm zur Beschäftigungsförderung für Jugendliche bildet hier eine Ausnahme.

Letzte Aktualisierung

Diese Länderseite wurde zum letzten Mal im April 2014 aktualisiert.

Die Autorinnen

Juliane Westphal aktualisiert das Portal. Sie ist Mediatorin M.A., interkulturelle Trainerin (dgikt), Dozentin und Beraterin für Development Communication. Seit 2010 ist sie auch als Landeskunde-Tutorin für Sierra Leone und Liberia bei der Akademie für internationale Zusammenarbeit (AIZ) der GIZ tätig.

Die Autorinnen freuen sich auf Ihre Anregungen und Kommentare!

Christiane Braun hat das Landesinformationsportal erstellt. Sie studierte Geographie, Soziologie und Spanisch. Seit 2010 ist sie u.a. als Landeskunde-Tutorin für Sierra Leone bei der AIZ tätig. Momentan arbeitet sie als Friedens-und Konfliktberaterin für die GIZ in Afghanistan.

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