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In Sierra Leone leben circa 16 ethnische Gruppen, die ihre eigene Sprache und Kultur pflegen. Seit der Kolonialzeit gibt es Bemühungen, eine nationale Identität zu etablieren. Dennoch bleibt der wichtigste Bezugsrahmen für die meisten Sierra Leoner die Familie und die lokale Gesellschaftsordnung.
Die größte ethnische Gruppe bilden in Sierra Leone die Temne
mit 35%, dann folgen die Mende
mit 31%, die Limba
mit 8,5%, die Fullah
mit 8%, die Mandingo
mit 7%, die Krio
mit 5%, und viele andere. Dabei wird der Norden des Landes von den Temne und der Süden von den Mende dominiert. Die Sprache der Krio, das Krio, gilt als die Lingua Franca
des Landes. Aufgrund der geographischen Verbreitung wird im Norden im Alltag hauptsächlich die Sprache Temne
und im Süden Mende
als Verkehrssprache verwendet. Beide Sprachen gehören zu der Niger-Kongo-Sprachfamilie
. Offizielle Amtssprache ist Englisch und wird überwiegend von Bevölkerungsgruppen mit einer formalen Schulbildung gesprochen. Zwei vorwiegend Handel betreibende, nicht aus Westafrika stammenden Minderheiten sind die Inder und die Libanesen
.
In Sierra Leone gibt es kaum ernsthafte Auseinandersetzungen wegen ethnischer oder religiöser Zugehörigkeiten. Ehen zwischen Angehörigen verschiedener Ethnien oder Religionen sind daher häufig.
Der Bürgerkrieg
in Sierra Leone beruhte nicht auf einem ethnischen Konflikt. Bevorzugungen
nach ethnischer und parteilicher Zugehörigkeit in der Regierung, den Streitkräften und der Wirtschaft sind jedoch weit verbreitet.
In Sierra Leone ist die Arbeitslosigkeit sehr hoch, wobei bisher keine verlässlichen statistischen Daten
erhoben wurden. Die Mehrheit versucht mit Gelegenheitsjobs oder als Händler/in ein Auskommen zu erwirtschaften. Die Subsistenzwirtschaft wird in Familien oft parallel oder alternativ genutzt, um den Lebensunterhalt zu sichern.
Der Bürgerkrieg brachte die wirtschaftlichen Aktivitäten vollkommen zum Erliegen. Seitdem ist es noch nicht im notwendigen Umfang gelungen, einen beschäftigungswirksamen Aufschwung zu erzeugen. Hierbei spielen unter anderem eine schwache Privatwirtschaft sowie zu wenige gut ausgebildete Fachkräfte eine Rolle. Der informelle Sektor
ist daher in Sierra Leone besonders wichtig. Die Einnahmen bleiben im informellen Sektor allerdings vergleichsweise niedrig, und der Zugang zu Krediten ist relativ schwierig.
Die hohe Jugendarbeitslosigkeit
stellt ein besonders gravierendes soziales Problem
dar. Dabei gibt es einige, jedoch immer noch viel zu wenige Projekte
, die versuchen, die Jugendlichen in die Gesellschaft zu integrieren. Die Jugendlichen
bilden in ihrer aussichtslosen Lage Gruppen, die in der Zukunft zu einer Gefahr für die Sicherheit im Land werden können. Es gibt Projekte
, die sich auf lokaler Ebene direkt an Kinder und Jugendliche wenden, die kein zu Hause haben und auf der Straße leben müssen.
Der Anteil der städtischen Bevölkerung
beträgt circa 38%. Ein großer Unterschied zwischen Stadt und Land herrscht in Sierra Leone in allen Bereichen des Alltags. Die größte Stadt des Landes ist die Hauptstadt Freetown
mit offiziell 773.000 Einwohnern im Jahr 2004. Während der Jahre des Bürgerkrieges suchten viele Menschen in Freetown wegen der relativen Sicherheit und der besseren Versorgung mit Hilfsgütern Schutz. Nachdem sich die Sicherheitslage verbesserte, konnten viele wieder in ihre Dörfer zurückkehren oder repatriiert werden.
Weitere wichtige Zentren sind Koidu
und Kenema
im Osten, Bo
im Süden und Makeni
im Norden. In der Übersicht
finden sich noch weitere ökonomisch relevante Zentren.
Während des Bürgerkrieges waren Frauen häufig Opfer von systematischer Gewalt
. Kulturelle Vorstellungen, gesellschaftliche und religiöse Rahmenbedingungen prägen jedoch auch heute noch ganz entscheidend die Situation von Frauen
in Sierra Leone. Durch die Entwicklungen während des Krieges wurde es Teil des Alltags, dass Kinder von verschiedenen Vätern bei der Mutter leben oder Kinder, die nicht die eigenen sind, in einer Familie oder von einer Person aufgenommen werden. Viele Frauen mussten während des Krieges und in der Nachkriegszeit mit den begrenzten Möglichkeiten einkommenschaffender Aktivitäten, die ihnen zur Verfügung standen, für ihren Lebensunterhalt sorgen.
Jedoch unternehmen die Regierung und die Zivilgesellschaft
einige Anstrengungen, um die Situation der Frauen zu verbessern. So wurden im Jahr 2007 zu Erbfragen, Heirat und Scheidung Gesetze verabschiedet, die Frauen mehr Rechte zusprechen. Des weiteren wurde eine Arbeitsgruppe für den Schutz von Frauen
eingerichtet.
Dennoch besitzen Frauen mehrheitlich durch traditionell geprägte gesellschaftliche Strukturen nur begrenzte Verfügungsgewalt über Ressourcen, ihren Körper und ihr eigenes Handeln
. 85% der Frauen (15-49 jährig) sind der Meinung, der Mann müsse in bestimmten Fällen die Frau schlagen. Problematisch sind auch die vielen Fälle von Ehen mit minderjährigen Mädchen
, obwohl diese seit 2007 verboten sind.
Die Analphabetismusquote
wird bei den Männern auf 47%, bei den Frauen auf 70% geschätzt. Die Bevölkerung von Sierra Leone ist sehr jung. Im Vergleich mit der Gesamtbevölkerung können mehr junge Menschen lesen und schreiben, die Analphabetenquote beträgt hier 52% bei den Frauen und 32% bei den Männern. Das Durchschnittsalter
beträgt 19 Jahre. 41% der Bevölkerung sind jünger als 15 Jahre und 4% sind über 65 Jahre alt.
In Sierra Leone gibt es staatliche sowie religiöse Schulen. Dies sind konfessionell gebundene katholische oder protestantische Schulen sowie Islamschulen. Muslime gehen auch allerdings auf christlich geprägte Schulen. Sierra Leone begann sehr früh, ein formales Bildungswesen im westlichen Stil einzuführen. Die erste Universität Westafrikas, das Fourah Bay College
in Freetown, wurde im Jahr 1847 gegründet, die ersten Gymnasien für Mädchen
und Jungen
zwischen den Jahren 1845 und 1849. Das Fourah Bay College
ist heute neben der Njala Universität
in Bo Teil der Universität von Sierra Leone. Eine tertiäre Ausbildung
war jedoch nur einer Minderheit aus der gebildeten Mittel- und Oberschicht vorbehalten. Nur wenige Sierra Leoner hatten die Möglichkeit, eine formale Schulbildung zu erlangen. Heute gibt es in den größeren Städten weiterführende Colleges und technische Insitute, die jedoch keinen international anerkannten Hochschulabschluss anbieten können; dies ist der Universität von Sierra Leone vorbehalten.
Das sierra leonische Schulsystem
orientiert sich an dem Englands. Die Grundschulzeit beträgt sechs Jahre und wird mit der National Primary School Examination (NPSE)
abgeschlossen. Daran schließt die Sekundarstufe an mit der Junior Secondary (3 Jahre) und der Senior Secondary School (3 Jahre), die mit der West African Senior School Certificate Examination (WASSCE)
abschließt. Diese berechtigt zur Bewerbung an der Hochschule. Die WASSCE kann beliebig oft wiederholt werden, wenn die Noten beispielsweise nicht für den Hochschulzugang ausreichen. An der Hochschule müssen vor der Zulassung zum Wunschfach Prüfungen abgelegt werden. Die Hochschulausbildung dauert in der Regel vier Jahre und wird mit einem ersten Abschluss, einem Diplom oder einem Bachelor abgeschlossen. Weitere Studienjahre können angeschlossen werden. Die Universität
bietet auch weiterführende Studien
an, die mit einem Master oder Doktor abgeschlossen werden können.
Mädchen sind im Bildungssystem
nach wie vor benachteiligt, obowohl die Regierung eine Initiative gestartet hat, die Mädchen und Jungen die Primarschulbildung
ermöglichen soll. Insbesondere auf dem Land werden Mädchen
schon sehr früh verheiratet, und daher wird Bildung als nicht so wichtig erachtet.
Die Gesundheitsversorgung in Sierra Leone
wird zum Teil vom Staat, zum Teil von Nichtregierungsorganisationen gestellt. Während des Bürgerkrieges war eine Gesundheitsversorgung der Bevölkerung praktisch nicht möglich. Im Moment befindet sich das Gesundheitswesen unter der Führung des Ministry for Health and Sanitation
in einem Reformprozess
.
2010 wurde mit der Unterstützung des Vereinigten Königreiches und der UN ein Programm zur kostenlosen Versorgung
von schwangeren Frauen und Müttern mit Kindern unter fünf Jahren eingeführt, um die hohe Mütter- und Kindersterblicheit zu reduzieren. Diese war bis 2008 die Höchste
im internationalen Vergleich. Neben der hohen Sterberate kann in Fällen von Komplikationen während der Geburt häufig nicht schnell genug ein Krankenhaus und die notwendige Hilfe erreicht werden. Aufgrund dieser unzureichenden Versorgung kann es zu tagelangen Geburtszeiten kommen, die zu Verletzungen und Fisteln
führen. Diese wiederum sind oft mit Inkontinenz und daraus folgender gesellschaftlicher Ausgrenzung
verbunden.
Zwar verbessert sich die Situation der Frauen und Kleinkinder im Moment zumindest in der Theorie
, jedoch verbleibt der Rest der Bevölkerung immer noch ohne ausreichenden Zugang zu grundlegender Gesundheitsversorgung. Insbesondere die ländlichen Gebiete sind äußerst unzureichend ausgestattet. Die Bevölkerung bezahlt dies mit einem insgesamt schlechten Gesundheitszustand und einer durchschnittlichen Lebenserwartung
von 49 Jahren.
In Sierra Leone kommen immer wieder Epidemien von Gelbfieber
, Cholera
, Lassa Fieber
und Meningitis
vor. Malaria
ist eine weit verbreitete Gefahr für Kinder und Erwachsene.
Auf den Internetseiten der WHO findet man zu Sierra Leone einen Überblick
sowie ausführlichere Informationen
.
Sierra Leone hat eine HIV/AIDS
-Infektionsrate von 1,6%. Damit liegt es etwas über dem internationalen Durchschnitt von einem Prozent und gehört damit (noch) nicht zu den Hochprävalenzländern. Die Prävalenz von HIV/AIDS wird vom National HIV/AIDS Secretariat
statistisch erfasst, und es werden verschiedene Präventionsprogramme koordiniert. Die Durchführung der Programme
liegt bei Nichtregierungsorganisationen. Sierra Leone erhielt für seine bisherigen Bemühungen, das sechste Millenium Development Goal
, eine weitere Verbreitung von HIV aufzuhalten, eine Auszeichnung
.
Eine einzige kulturelle Identität gibt es in Sierra Leone nicht: Obwohl sich die meisten Menschen zu Sierra Leone als Nation zu bekennen, identifizieren sie sich zugleich mit ihrer Ethnie, ohne dies als einen Widerspruch zu verstehen.
Ethnienübergreifend bilden die Geheimgesellschaften
und Geheimbünde in Sierra Leone eine weitere kulturelle Identitätsfläche für Sierra Leoner/innen. Es gibt verschiedene Geheimbünde für unterschiedliche Aktivitäten. Die wichtigsten Bünde sind die Poro Society
für Männer und die Bundo Society
für Frauen. Bevor das formale westliche Schulsystem eingeführt wurde, dienten sie der traditionellen Wissensvermittlung zwischen den Generationen. Die Geheimbünde stehen aufgrund menschenrechtsverletzender Praktiken wie der weiblichen Genitalbeschneidung (FGM)
in der Kritik von Menschenrechtsgruppen
.
Kultur und Kunst sind in Sierra Leone unmittelbar ins Alltagsleben integriert. Kultur wird auf die Straße in Form von Maskenumzügen
oder öffentlichen Musik- und Tanzveranstaltungen gebracht. Kunstgegenstände haben meistens ursprünglich religiöse Bedeutung.
Masken
werden für kulturelle Feste sowie für Feiern der Geheimbünde verwendet. Sie sind dabei nicht nur Kunstwerke, sondern werden für Rituale verwendet und haben einen sakralen Wert. Die Geheimbünde veranstalten öffentliche Umzüge
zu unterschiedlichsten Anlässen
. Zum Antritt des Präsidenten Ernest Bai Koroma waren mehrere Geheimbundvereinigungen anwesend.
Zu diesen Anlässen werden traditionelle Lieder
gesungen und rituelle Tänze getanzt. Bei Feiern der Geheimbünde finden oft Umzüge durch die Straßen statt, die bei dem heiligen Ort des Geheimbunds enden. Die Umzüge werden von Menschen gemieden, die nicht der jeweiligen Geheimgesellschaft
angehören, da immer wieder von Verschleppungen
berichtet wird.
Die verschiedenen Ethnien besitzen für sie charakteristische Tänze, Lieder und Musikinstrumente. Der Eintritt ins Erwachsenenalter wird beispielsweise mit traditionellen Liedern thematisiert. Jeder Geheimbund hat seine eigenen rituellen Lieder und Tänze, die zu Festtagen aufgeführt werden. Trommeln untermalen dabei die Lieder, auch werden rhythmische Sprechchöre eingesetzt.
Des weiteren gibt es eine Tradition von Gedichten
und Erzählungen
, die meisten in den lokalen Sprachen oder in Krio. Einige Künstler dichten aber auch in englischer Sprache
.
Die bekanntesten zeitgenössischen Schriftsteller sind Ishmael Beah
, Syl Cheney-Coker
und Aminatta Forna
. Cheney-Coker thematisiert in seinen Büchern und Gedichten seine Erfahrungen im Exil und die Außenansicht auf Sierra Leone
als Exilant mit Fokus auf die Korruption und die Probleme eines Intellektuellen in Sierra Leone. Beah beschreibt in seiner Biografie den Bürgerkrieg aus der Sicht eines Kindersoldaten, der für die Sierra Leone Army kämpfen musste. Es ist eine der bewegendsten und zugleich verstörendsten Geschichten über den Krieg. Forna widmete ihre Lebenserinnerung „The Devil that danced on the Water“
der Lebensgeschichte ihres Vaters.
In Bars treten immer wieder bekannte Musiker/innen auf. Die international bekannten Refugee All Stars
, die sich in einem Flüchtlingslager in Guinea formierten, spielen heute Live-Musik
in sierra-leonischen Clubs. Vor einigen Jahren wurde ein Film über sie gedreht. Es werden auch Konzerte in Kooperation mit der Ballanta Academy of Arts
, einer Musikakademie in Freetown, organisiert.
Das Nationalmuseum
bietet einen Einblick in die Geschichte des Landes durch archäologische und ethnographische Ausstellungsstücke. Moderne darstellende und bildende Kunst wird ebenfalls dort ausgestellt. Wechselnde Ausstellungen moderner darstellender Kunst zeigt das Restaurant Balmaya
in Freetown.
Je nach statistischer Quelle
variieren die Zugehörigkeiten zu einer Religion. Ca. 60% der Sierra Leoner sind Muslime
, 20-30% Christen
und wiederum 5-10% glauben an traditionell afrikanische oder andere Religionen. Sierra Leoner sind auf das friedliche und respektvolle Zusammenleben der Religionen
in ihrem Land sehr stolz.
Eine strikte Trennung und reine Befolgung einer religiösen Lehre findet jedoch kaum statt. Vielmehr werden im Alltag der Islam und das Christentum mit weiteren Religionen beziehungsweise religiösen Strömungen vermischt. Die meisten Menschen glauben an Magie, Zauberei und Hexerei. Ursprünglich lebten die Muslime mehrheitlich im Norden, während Christen vorwiegend im Süden und an der Küste siedelten. Die Folgen der Flüchtlingsstrombewegungen während des Krieges brachte eine Mischung dieses Musters mit sich, welches dazu führte, dass man heute zum Beispiel in Freetown alle genannten Glaubensrichtungen nebeneinander findet.
Muslime bemühten sich lange Zeit um die Missionierung des nördlichen Gebietes
, zum Teil mit Gewalt, zum Teil durch Überzeugungsarbeit. In dieser Zeit mischten sich magische Elemente in die Praxis des lokalen Islams, sodass einige Islamgelehrte magische Fetische in ihre Lehre integriert haben. Der islamische Glaube erweitert aktuell seine aktiven Anhänger in Sierra Leone. Insgesamt steigt die monotheistische Religiosität der Menschen. Neben dem Islam bekennen sich immer mehr Menschen zu pfingstlichen und evangelikalischen Kirchen.
Anhänger traditionell afrikanischer Religionen glauben auch an höhere Wesen, die nicht von dieser Welt sind. Es existieren in diesem Verständnis aber neben Gott noch weitere Geister. Dies sind zum einen die Ahnen, zum anderen Naturgeister mit verschiedenen Bestimmungen. Die Geister können zu Hilfe kommen oder Schaden zufügen
, hierfür erwarten sie jedoch manchmal Opfergaben.
Sehr populär sind Zauberei
und Magie, offen wird hierüber aber nicht gesprochen. Menschen muslimischen oder christlichen Glaubens gehen trotz ihres Glaubens zu Heiler/innen, welche ihnen zum Beispiel einen magischen Fetisch herstellen, um Probleme zu lösen oder Krankheiten zu heilen. Fast alle Sierra Leoner/innen verfügen über ein allgemeines Wissen über Hexerei und deren Formen und Symbolik. Es kommt immer wieder vor, dass Kinder oder Frauen der Hexerei beschuldigt
werden und aus der Familie ausgeschlossen werden.
Diese Länderseite wurde zum letzten Mal im Dezember 2011 aktualisiert.
Christiane Braun studierte Geographie, Soziologie und Spanisch. Seit 2010 ist sie u.a. als Landeskunde-Tutorin für Sierra Leone bei der Akademie für internationale Zusammenarbeit (AIZ) der GIZ tätig.
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