Direkt zum Seiteninhalt oder zur Haupt-Navigation oder zur Meta-Navigation oder zum Seitenabschluss.
Sie befinden sich hier: GIZ Start / Webangebote / LIPortal > Philippinen / Gesellschaft

Gibt es eine philippinische Kultur in einem Land, dessen Name - im Kontrast zu seinen südostasiatischen Nachbarn - schon kolonialen Ursprungs ist? Worin könnte das nationale Band bestehen, das die über 7.000 Inseln mit ihren verschiedenen Völkern und unterschiedlichen Sprachen, religiösen Praktiken und Essgewohnheiten eint?
Die Verschmelzung chinesicher, arabischer, indischer, spanischer und US-amerikanischer Einflüsse während ihrer wechselvollen Geschichte hat die Filipinos gelehrt, die Vielfalt als Bereicherung ihrer Lebensmuster zu schätzen und sich im Rhythmus rascher oder langsamer sozialer Veränderungen zu wiegen. Zu Recht hat man ihre (Widerstands-)Kraft mit der eines Bambus verglichen. So sind denn Filipinos geblieben, was sie stets waren: außergewöhnlich anpassungsfähige Lebenskünstler, die die positiven und negativen Elemente ihrer Geschichte trotz großer Miseren mit Lebenslust, Witz und Gelassenheit meistern.
Eine Völker-und Sprachenvielfalt
(annähernd 80 Sprachen und Dialekte) zeichnet die philippinische Gesellschaft aus. 12 Prozent der Filipinos/as lassen sich den indigenen Bevölkerungen zurechnen. Man unterscheidet insgesamt 60 verschiedene indigene Bevölkerungsgruppen.
Die in der nördlichen Cordillera-Region lebenden Ethnien werden unter dem Sammelbegriff Igorot gefasst, zu denen unter anderen die Ifugao, Bontoc, Kalinga, Kankanai und Ibaloi gehören.
Als Ureinwohner gelten die kleinwüchsigen, kraushaarigen und dunkelhäutigen Negritos oder Aetas. In den Bergregionen der südlich von Manila gelegenen Insel Mindoro leben die Mangyan, die eine vorkoloniale Zeichenschrift besitzen.
Die so genannten Flachland-Christen unterteilen sich - auch sprachlich gesehen - in folgende Hauptgruppen: Ilocano, Pampangueno, Pangasinan, Tagalog, Bicolano, Cebuano, Hiligaynon (Ilonggo) und Waray.
Die Muslim-Filipinos oder Moros bilden einen großen Teil der Bevölkerung des Südens. Zu ihren Hauptgruppen zählen die Tausug, Maranao, Maguindanao, Yakan und die Badjao, die sich selbst Sama Di Laut, Menschen der See, nennen.
Die 18 nicht-muslimischen ethnischen Gruppen auf Mindanao - mit der Sammelbezeichnung Lumad
- umfassen 1,8 Millionen Menschen. Die National Commission
for Culture and Arts in Mindanao unterhält eine eigens auf die Belange der Lumad abgestimmte Website. Die indigenen Völker sind mit zahlreichen Problemen konfrontiert - vor allem mit gewaltsamer Vertreibung infolge der Durchführung großer Infrastrukturprojekte und/oder der Ansiedlung von Minen- und Bergbaugesellschaften wie beispielsweise Lepanto.
Nationalsprache ist Filipino und basiert im wesentlichen auf Tagalog. Verbreitet im zentralen und südlichen Landesteil ist Bisaya oder Cebuano, das vor allem im Süden des Archipels die lingua franca ist. Englisch wird nahezu überall verstanden und ist üblich im Ausbildungsbereich, Geschäfts- und Finanzwesen sowie in den Medien
Hier einige gängige Ausdrücke in Filipino:
Kumusta po kayo? Wie geht es Ihnen?
Mabuti po naman. Es geht mir gut.
Maraming Salamat. Vielen Dank.
Magandang araw po. Guten Tag.
Paalam. Auf Wiedersehen.
Kain tayo! Lass' uns essen!
Talaga? Im Ernst?
Wer schließlich Filipino, Tagalog, Cebuano oder Tausug lernen möchte, dem seien folgende Websites empfohlen:
- Commission on Filipino Overseas
- Tagalog


Ausbildung
bedeutet viel für Filipinos; sie ermöglicht einen besseren Job, besonders im Ausland, oder einen Weg aus der Armut. Das Kultusministerium (Department of Education) beschreibt den geschichtlichen Hintergrund des philippinischen Bildungssytems.
Das Land gehört weltweit zu den Ländern mit der geringsten Analphabetenrate Literacy rate
.
Das Bildungssystem
ist nach dem US-amerikanischen Schulsystem konzipiert und besteht aus staatlichen Primar-und Sekundarschulen und fast ausschließlich privaten oder kirchlich betriebenen Colleges und Universitäten. Diese werden in der Regel von Kindern einkommensstarker Schichten besucht und haben eine hohe Ausbildungsqualität. Aber manche solcher privaten Institutionen genießen einen schlechten Ruf und gelten als "Diplommühlen".
Das Bildungssystem gliedert sich in drei Bereiche:
Darüber hinaus existiert eine Vielzahl von technischen Ausbildungsstätten (vocational training schools) für Studenten/innen, die es sich aus unterschiedlichen Gründen nicht leisten können, ein College oder eine Universität zu besuchen. In jüngerer Zeit sind landesweit vor allem Ausbildungszentren für Krankenschwestern oder anderes (medizinisches) Pflegepersonal wie Pilze nach einem warmen Regenguss aus dem Boden geschossen. Von einem erfolgreichen Abschluss solcher Einrichtungen erhoffen sich die Absolventen/innen einen lukrativen Job im Ausland.
Hier sind einige namhafte Colleges/Universitäten des Landes aufgelistet:

College in Manila
in Manila
in Baguio City
in Cebu City

in Marawi City, Lanao del Sur
in Cagayan de Oro
State University in Zamboanga City
in Manila
Manila
Manila

Die ersten Ankömmlinge aus dem Reich der über 7.000 Inseln im Südchinesischen Meer waren, was zumindest die Bundesrepublik betrifft, medizinisches Personal. Familien wurden getrennt und deren Angehörige sahen sich auf einmal in sämtliche Winkel der Erde verstreut. Sie alle trieb es in die weite Welt, um durch höhere Verdienstmöglichkeiten als in der Heimat zur Verbesserung der Lebensbedingungen für sich und die Daheimgebliebenen beizutragen. Bald machte das Zauberwort "transnational families" die Runde. Gemeint sind damit Mütter
, die als Nannies oder Haushaltshilfen in Europa arbeiten, Väter, die international zur See fahren, Brüder, die in Musikbands durch Japan tingeln, sowie Schwestern und Tanten, die in Taiwans Fabriken schuften oder in Krankenhäusern und Altenheimen in den USA Dienst verrichten.
Auffällig ist, dass es sich bei diesem Personenkreis um Menschen handelt, die in den Philippinen eine überdurchschnittliche (Schul-)Ausbildung erhielten und oft in den Branchen (z.B. Computerindustrie, Schulwesen), in denen sie zuvor tätig waren, herausgehobene Positionen innehatten. So ist es beispielsweise nichts Besonderes, an Roms Bahnhof Termini an belebten sonntäglichen Morgenstunden Filipinos anzutreffen, die früher als Schulleiter oder Programmierer in den Städten und Provinzen gearbeitet haben.
Zahlreiche philippinische Migranten/innen und Kontraktarbeiter/innen, die in Ländern des Nahen und Mittleren Ostens ihr Geld verdienen, arbeiten unter prekären Bedingungen und sind häufig sexuellen Belästigungen und/oder offener Gewalt ausgesetzt. Es gab und gibt immer wieder Fälle, da Filipinas, die in Notwehr handelten und den/die Peiniger/in töteten, zum Tode verurteilt und hingerichtet wurden.
Im positiven Falle genießen die "Balikbayan", die zwischenzeitlichen Rückkehrer/innen sowie die nach langen Lebens- und Arbeitsjahren im Ausland in ihre Heimat zurückkehrenden Filipinos & Filipinas, einen Lebensabend in relativem Wohlstand - im Kreis ihrer eigenen und erweiterten (Groß-)Familien.
Weitere empfehlenswerte Quellen über Migration und Migranten/innen sind:
- ihr Beitrag zur Entwicklung der Philippinen


Die Philippinen werden häufig als eine Nation starker Frauen beschrieben, die direkt oder mittelbar das Familienleben bestimmen, Geschäfte managen, Regierungsbehörden leiten oder Haciendas führen. Wenngleich sich die Frauen im Milieu einer männlich dominierten post-kolonialen asiatischen katholischen Gesellschaft definieren (müssen), leben Filipinas in einer stark von Gemeinsinn geprägten Kultur, in der die (erweiterte) Familie höchste soziale Priorität genießt.
Sich im Rahmen starker hierarchischer Strukturen, ausgeprägter Klassengegensätze und schichtenspezifischer Unterschiede, religiöser Rechtfertigungen und einer sich den Herausforderungen der Globalisierung stellenden Nation durchzusetzen und für Würde und Respekt zu streiten, bleibt für Filipinas eine ständige Herausforderung. Im Vergleich zu ihren südostasiatischen Schwestern genießen sie allerdings - laut Wikipedia
- einen höheren Grad an rechtlicher Gleichstellung.
EXKURS - Rückbesinnung auf Gabriela S.
Im April 1984, knapp ein Jahr nach der Ermordung von Benigno "Ninoy" Aquino, des Vaters des seit Sommer 2010 amtierenden Präsidenten "Noynoy", trotzten über 10.000 Frauen den Schergen des Marcos-Regimes, zogen auf Manilas Straßen und demonstrierten für ihre Rechte. Damals waren es 42 Frauenorganisationen, die sich landesweit zu einem politischen Bündnis zusammengeschlossen hatten, das seitdem folgende zentrale Anliegen auf seine Fahnen schrieb: Kampf gegen ausländische Einmischung, Landlosigkeit, politische Unterdrückung, Prostitution und Frauenhandel, Militarismus und gegen patriarchalische Strukturen in der Gesellshaft. Heute gehören diesem Netzwerk über 250 Organisationen und Institutionen an, deren Mitglieder - vorrangig (Fach-)Arbeiterinnen, Bäuerinnen, Gewerkschafterinnen, Hausfrauen, städtische Arme, Akademikerinnen, Studentinnen und Nonnen - einen landesweit gewichtigen politischen Block bilden und deren Stimmen unüberhörbar sind.
Da Filipinos Akronyme überaus schätzen und diese rasch gefunden sind, erstaunte es allenfalls verblüffte oder ignorante Männer und Genossen, als bei der Namensgebung dieses politisch militanten Netzwerks engagierter Frauenrechtlerinnen und Feministinnen ausgerechnet eine Person Pate stand, die vor über 250 Jahren das Licht der Welt erblickt hatte - die am 19. März 1731 in Santa, einer Ortschaft in der Provinz Ilocos Sur, geborene Maria Josefa Gabriela Carino Silang, kurz Gabriela Silang. In Erinnerung an und Rückbesinnung auf diese mutige Frau gab sich das 1984 gegründete Frauennetzwerk den Namen GABRIELA. Das Wort steht für General Assembly Binding Women for Reforms, Integrity, Equality, Leadership, and Action und bedeutet - frei übersetzt - so viel wie Generalversammlung von Frauen, verbunden im Geiste von Reformen, Integrität, Gleichberechtigung, Führung und Tatkraft.
Historiker/innen betrachten Gabriela Silang als erste Filipina, die während der spanischen Kolonialherrschaft eine Revolte gegen die verhassten Besatzer anführte. Als aktives Mitglied der Aufständischen unter Diego Silang, ihrem Ehemnn, übernahm sie nach dessen Tod vier Monate lang die Führung der Gruppe, die für die Befreiung der Provinz Ilocos von der spanischen Gewaltherrschaft zu den Waffen gegriffen hatte, bis man auch sie gefangen nahm und die gerade mal 32-Jährige am 20. September 1763 in der Stadt Vigan hängte. Gabriela Silang galt als ebenso furchtlose wie kühne Frau, die auch die Kunst des Reitens beherrschte.
Im Jahre 2003 gründete GABRIELA die GABRIELA Women's Party
, die ein Jahr später bei den Parlamentswahlen aus dem Stegreif landesweit knapp 465.000 Stimmen (3,65 Prozent) auf sich vereinigen und mit Liza Maza einen Sitz im Kongress erringen konnte. 2010 erhielt die Partei über eine Million Stimmen (3,31 Prozent) und bis 2013 stellen ihre Mitglieder Luzviminda C. Ilagan und Emerenciana "Emmi" A. De Jesus zwei Kongressabgeordnete.
In den USA unterhält GABRIELA mit GABRIELA Network (GABNet) einen Ableger beziehungsweise ein Schwesternnetzwerk, das sich in den vergangenen Jahren vor allem für die Wahrung der Menschenrechte engagierte und die zahlreichen außergerichtlichen Hinrichtungen während der Amtszeit von Präsidentin Gloria Macapagal-Arroyo (2001-2010) in mehreren US-amerikanischen Großstädten anprangerte.
Role and Status
sowie Status und Rolle der Filipinas
vermitteln einen tieferen Einblick in die Vorstellungs- und Lebenswelt der Filipinas, während das von der Nationalen Statistikbehörde (NSB) erstellte Factsheet about Men and Women
nebst der National Commission on the Role of Filipino Women umfangreiches statistisches Material und Informationen über die Rolle von Filipinas in Staat und Gesellschaft umfassen.
Der UN High Commissioner for Refugees
hilft Opfern sexueller Gewalt, während sich Writings
einem freudvollen Thema, dem Schreiben philippinischer Autorinnen, widmet.
Allgemeine und traditionelle Medizin
Allgemeine Informationen über den Gesundheitsstatus der Filipinos, entsprechende Gesetze und öffentliche Verlautbarungen finden Sie auf der Homepage des Department of Health
(DOH). Über die gesundheitliche Versorgung informiert die Krankenversicherung
, während das gemeinsam von Niklas Reese & Rainer Werning herausgegebene "Handbuch Philippinen" (Berlin, 2012, 4. Aufl.) gleich mehrere Beiträge dem Thema widmet.
Hier finden Sie eine Liste der Krankheiten ailments
, unter denen Filipinos am meisten zu leiden haben. Über all die Jahre hinweg gibt es eine beklemmende Konstante: Sieben von zehn Filipinos sehen bis zu ihrem Tod keinen Arzt. Die meisten können sich das finanziell nicht leisten. Und die anderen greifen lieber auf ihre vertrauten "hilot", die als traditionelle Heiler Faith Healers
meist großes Ansehen in den ländlichen Kommunen genießen, oder Alternative Healing
-Techniken zurück.
In diesem Zusammenhang verabschiedete die Regierung bereits im Jahre 1997 das Gesetz zur Gründung des Philippine Institute of Traditional and Alternative Health Care
, den Traditional and Alternative Medicine Act of 1997
TAMA. Darin heißt es u.a.:
"It is hereby declared the policy of the State to improve the quality and delivery of health care services to the Filipino people through the development of traditional and alternative health care and its integration into the national health care delivery system. It shall also be the policy of the State to seek a legally workable basis by which indigenous societies would own their knowledge of traditional medicine. When such knowledge is used by outsiders, the indigenous societies can require the permitted users to acknowledge its source and can demand a share of any financial return that may come from its authorized commercial use."
PITAHC propagiert zudem die Anwendung wissenschaftlich fundierter Kräutermedizin, was zahlreiche im Gesundheitswesen tätige NGOs wie Hain
und Commed
bereits seit Langem gemeinsam mit dem Einsatz von Akupunktur, Akupressur und chinesischer Massage praktizieren.
Gesundheitsversorgung
Im philippinischen Gesundheitssystem arbeiten etwa 90.000 registrierte Ärzte/innen, deren Zahl sich jedoch deshalb zunehmend verringert, weil sie (notfalls als Krankenpfleger) im Ausland Arbeit suchen und sich dort niederlassen wollen. Es gibt landesweit zirka 2.400 Krankenhäuser, von denen etwa 1.700 in öffentlichem Besitz sind. Während zwar über 60 Prozent der Bevölkerung über die Philippine Health Insurance Corporation
gesetzlich krankenversichert sind (wobei lediglich die Basisversorgung gewährleistet ist), hat jedoch kaum die Hälfte der Bevölkerung Zugang zur Gesundheitsversorgung.
In den vergangenen Jahren war lediglich ein Prozent des nationalen Haushalts für das öffentliche Gesundheitssystem vorgesehen. Die staatlichen Krankenhäuser sind meist unterfinanziert und in einem Zustand, der viel zu wünschen übrig lässt. Wohlhabende und Ausländer bevorzugen gleich die privat gemanagten und technisch gut ausgestatteten Krankenhäuser. Medikamente und Behandlungskosten müssen von Patienten selbst bezahlt werden, Anzahlungen vor Beginn der Behandlung sind üblich. Nicht selten kommt es vor, dass schwerkranke Patienten buchstäblich vor den Krankenhaustoren sterben, weil sie eine solche Auflage nicht erfüllen können.
Versicherungssystem & HIV/AIDS
Seit 1947 existiert das Social Security System
, das gegenwärtig etwa 27 Millionen Mitglieder zählt, bei weitem aber dem Löwenanteil der Bevölkerung keinen ausreichenden Schutz garantiert (Ausführlich dazu in dem von Niklas Reese & Rainer Werning hg. "Handbuch Philippinen", Berlin: Horlemann Verlag, 2012, 4. Aufl.)
Verhütung(smethoden) und HIV/AIDS sind überaus heikle Themen
in einer Gesellschaft, die wesentlich römisch-katholischen Glaubens ist und deren Kirchenhierarchie angesichts religiöser Vorbehalte und aufgrund ihrer sehr konservativen Grundhaltung den Gebrauch von Kondomen und anderen Verhütungsmitteln untersagt - und deren Priester dagegen harsche Worte von den Kanzeln predigen. Allerdings gibt es Handlungsansätze im AIDS Surveillance and Education Project
in the Philippines, um im Sinne einer HIV/AIDS-Prävention
- auch im Hinterland - zu wirken.
In den vergangenen Monaten erregten zwei Meldungen besonderes Aufsehen. Zum einen kommt es immer häufiger vor, dass Menschen - darunter auch schon Kinder und Jugendliche - Organe (hauptsächlich Nieren) an wohlhabende Filipinos und/oder begüterte Ausländer/innen verkaufen und selbst in solchen trostlosen Fällen betrogen werden - siehe: Protect Filipinos from organ
trafficking. Andererseits sind über 40 Gesundheitsarbeiter/innen und Ärzte Health Workers Abducted
von staatlichen Sicherheitskräften unter dem fadenscheinigen Vorwand festgenommen und inhaftiert worden, weil man sie für Sympathisanten/innen der Kommunistischen Partei (CPP) und ihrer Guerilla, der Neuen Violksarmee, hielt. Bereits während der Marcos-Diktatur war medizinisches Personal wiederholt ins Visier staatlicher Überwachung und Repression geraten, wenn es sich im Sinne gemeinwesenorientierter Basismedizin für die Belange der Schwachen, Armen und Marginalisierten in der Gesellschaft einsetzte. Mehrere Ärzte mussten dieses Engagement mit ihrem Leben bezahlen.
Während der 350-jährigen spanischen Kolonialzeit verwandelte sich das Land in die Hochburg des Katholizismus in Asien. Etwa 84 Prozent der Filipinos sind römisch-katholischen Glaubens
, neun Prozent gehören protestantischen Kirchen
an.
Muslim Filipinos machen etwa fünf Prozent der Bevölkerung aus und leben hauptsächlich im Süden. Außerdem gibt es Budhhisten und - unter den verschiedenen Bergvölkern - Anhänger von Naturreligionen.
Ausländischen Besuchern bleiben die Kirchen im Zuckerbäckerstil im Gedächtnis haften. Sie gehören der Iglesiya ni Cristo
, die 1914 von Felix Manalo gegründet worden ist. Eine andere, aus Protest gegen den spanischen Katholizismus und die Dominanz des Vatikan aus der Taufe gehobene Glaubensgemeinde stellt die schon im Jahre 1902 von Gregorio Aglipay und Isabelo delos Reyes geschaffene Iglesiya Filipina Indepedente
dar. Ihr Gottesdienst wird in den jeweiligen Regionalsprachen abgehalten, ihre Priester dürfen heiraten.
Starken Zulauf erhalten in jüngster Zeit so genannte charismatische und evangelikale Bewegungen wie die Born Again Christians
und El Shaddai
, an deren Spitze sich redegewandte Prediger gesetzt haben. Da ihre Mitglieder ein beträchtliches Wählerpotenzial darstellen, werden diese religiösen Gruppierungen gern von Politikern umworben.
Volksfrömmigkeit
spiegelt sich allerorten auch im Alltag. Filipinos bekreuzigen sich, wenn immer sie an einer Kirche vorbeifahren. Jeepneys werden mit kleinen Altären und Bildnissen der Heiligen Jungfrau Maria geschmückt. Selbst Läden ziert oft eine Jesuskind-Statue, umhängt mit Sampaguita, der jasminähnlichen Nationalblume, und Bonbons. Sto. Nino
gilt schlieslich auch als Patron guter Geschäfte. Und: Wer will die nicht?
Wann und wenn immer Sie Zeit haben, sollten sie unbedingt - meist vollbesuchte - Kirchen besuchen und sich selbst ein Bild über die Religiosität der Filipinos verschaffen. Natürlich werden Sie dabei auch unzähligen Devotionalienhändlern/innen begegnen, die ihre mitunter in schrillen Farben gehaltenen Heiligen, Seeligen und anderen Außergewöhnlichen feilbieten; mit Glauben allein vermögen auch sie nicht ihr/en Leben(sunterhalt) zu bestreiten. Filipinos wahren auch weltweit online mit ihren Lieblingsheiligen den Kontakt.
Weitere Ressourcen über Religion und Glauben(svorstellungen) bieten folgende Links:
in the Philippines
Kunst & Kultur
Eine Liste zeitgenössischer philippinischer Künstler/innen hat die Kulay Diwa
Gallery erstellt. Weiterführende Informationen finden Sie unter Art Central
Asia.
Wichtige Links zum Kunst- und Kulturgeschehen im Lande sind u.a.:


, das sich dem deutsch-philippinischen Künstleraustausch widmet und gemeinsame Workshops durchführt, sowie 
Umgangsformen & Werte
Ein Kind hört das Wort "Mano" - und was tut es? Es ergreift die Hand eines Erwachsenen und führt sie zur Stirn. Jedes Kind lernt von früh auf diese ehrerbietende Begrüßung älterer Menschen, besonders im engsten Familien- und Verwandtschaftskreis. Die Alten zu achten, gilt als erste Tugend, die ein Kind mit seiner Muttermilch einsaugt. Sodann lernt es, die älteren Geschwister und ältere Menschen in der Nachbarschaft angemessen anzureden. Vater und Mutter zu ehren, ist oberstes Gebot in der philippinischen Gesellschaft. Eine Schandtat zu begehen, zieht unweigerlich die gesamte (erweiterte) Familie in Mitleidenschaft.
Utang na loob (Dankbarkeitsschuld) durchdringt sämtliche Poren sozialer Beziehungen. Jemand, dem man einen Gefallen getan hat, ist sich darüber im Klaren, daß er/sie eine moralische Schuld eingegangen ist, die irgendwann beglichen werden muss.
Filipinos/Filipinas sind gruppenorientiert. Ihre Beziehungen in Gruppen (von Freunden) prägen das Leben. Sie suchen Rat und Trost in der Gruppe, in der auch Einzelerfolge geteilt werden. Wer erfolgreich, doch arm an Freunden ist, gilt als bedauernswerte, unglückliche Kreatur.
Philippinische Gastfreundschaft ist in besonderem Maße hervorgehoben und gewürdigt worden. Häufig, und daran hat sich bis heute nichts geändert, grenzt diese Gastfreundschaft an Masochismus. Da stellen Fiipinos wie selbstvertändlich ihr einziges Bett Gästen zur Verfügung und setzen alle Hebel in Bewegung, um diesen den best möglichen Aufenthalt zu bescheren.
Pasalubong
(Mitbringsel) für Familienmitglieder, Freunde und Nachbarn bilden ein Stück sozialer Anstandsregel - egal, ob man das gern und aus reiner Freude oder aus Pflichtgefühl tut.
Zwischenmenschliche Verhältnisse werden von "hiya" geprägt - eine Mischung aus Anstand, Verlegenheit und Scham. Ein "anständiger" Filipino bemüht sich um einen nicht konfrontativen, konfliktfreien und möglichst konsensualen Umgang(sstil) mit anderen. Kritik wird persönlich genommen. Fingerspitzengefühl ist deshalb auf persönlicher Ebene ebenso notwendig wie in geschäftlichen Belangen. Und da gilt vor allem: Übung macht den Meister!
Über die Entwicklung des Filmgeschehens und der Filmindustrie im Lande informieren Cinema history
und die Film Academy
. Einer der herausragenden Filmemacher der Philippinen war der im Jahre 1991 tödlich verunglückte Regisseur Lino Brocka, dessen Filme gegen Ende der Marcos-Diktatur Mitte der 1980er Jahre auch im deutschen Fernsehen (ARD) gezeigt wurden. Es sind meist die Probleme der Armen in der Gesellschaft und die sozialen Milieus der Marginalisierten, denen sich Brocka einfühlsam widmete und näherte.
Famas Awards
sind so etwas wie die filipinisierte Variante der Oscar-Verleihung im US-amerikanischen Hollywood. Die meisten philippinischen Filme sind Soaps oder schießwütige Macho-Streifen, in denen sich die hyperaktiven Helden den Weg in den Gassen und Gossen der Metropole Manila oder anderer Großstädte des Landes freischießen. Der frühere Präsident Joseph E. Estrada (1998-2001), der als erster Präsident des Landes seine Amtszeit wegen Amtsmissbrauch und Korruption vorzeitig beenden musste, war ein ausgesprochener Zelluloid-Darling der Massen. Offensichtlich bestand sein Problem (wohl auch das einiger seiner glühenden Anhänger und Verehrer) darin, nach so vielen erfolgsverwöhnten Jahren nicht mehr zwischen politischer Realität und aufreibender Fiction unterscheiden zu können.
Der bedeutendste zeitgenössische Schriftsteller und Autor ist F. Sionil José
, der in Manilas Ermita-Distrikt residiert und dort in der Padre Faura Street mit "La Solidaridad" auch einen gut bestückten Buchladen betreibt, der sich unter vielen Künsterlern/innen und Intellektuellen des Landes großer Beliebtheit erfreut. Josés Werke sind in über zwanzig Sprachen übersetzt worden - unter anderen auch auf Deutsch sein Opus "Szenen aus Manila", das der Horlemann Verlag verlegt hat.
Der im Lande prestigeträchtigste Literaturpreis ist der Carlos Palanca Awards
. Die Website Panitikan
informiert über und porträtiert junge zeitgenössische philippinische Autoren/innen.
Zeig' mir, was du isst, und ich sage Dir, wer du bist! Humorvoll wird der Filipino mitunter als jemand beschrieben, der wie ein Asiate aussieht, einen spanischen Namen und amerikanischen Spitznamen hat, Englisch spricht und Chinesisch isst - eigentlich doch eine famose Mischung!
Die philippinische Küche
ist ein kulinarisches Potpourri, zu dem - in positivem Sinne - chinesische, spanische und nordamerikanische Köche beigetragen haben. Erstere bereicherten die philippinische Küche vor allem mit Nudelgerichten. Reis ist Grundnahrungsmittel, und als Nationalspeise gilt unbestritten Adobo. Die Zutaten sind Essig, Salz, Soyasauce und Knoblauch en masse.
Merienda sind kleine Zwischenmahlzeiten, die sehr ernst genommen werden. Sie bestehen unter anderen aus gebratenen oder gekochten Bananen, aus Kamote (Süßkartoffeln), allerlei Sorten von (Kleb-)Reiskuchen, Barbecues und Fischbällchen.
Gegen den Durst empfiehlt sich Buko-Juice, der Saft der jungen Kokosnuss, sowie Mango-und Kalamansi-Saft, der aus kleinen zitronenähnlichen Früchtchen gepresst wird. Kalamansi, zusammen mit zwei oder drei Eiswürfeln langsam zum "Tanduay" (Rhum) in der schnellen Abenddämmerung serviert ... es entspräche dies einem erhaschten Zipfel glückseliger Ewigkeit! Unverbesserliche Bier-Aficionados indes werden sich wahrscheinlich an den Flaschenhälsen des "San Miguel" klammern und in Gruppengelagen hurtig einen Tisch mit leeren Flaschen füllen (können).
Es gibt sie tatsächlich - die "Feuertaufe" in der Küche: "balut", gekochte angebrütete Enteneier. Einige Balut-Aficionados meinten, dieses Erzeugnis verspeise man erstmals am besten in der Dunkelheit - mit seichten Pianoklängen im Hintergrund.
Musik muss man hören - deshalb hier wichtige Links zum Thema, um sich schnellstmöglich solchen Genüssen hinzugeben:
der Philippinen
- Liebeslieder

Radio
Videos




Musik
(Modern) Songs sowie
Tänze
Zu den traditionellen Sportarten zählen zweifellos der Stockkampf Arnis, Escrima, Kal
Sports in the Philippines
und Traditional Games
.
Sabong Hahnenkampf
und die Philippine Amusement and Gaming Corporation PAGCOR
vermitteln Einblicke in andere Arten der Unterhaltung, die keineswegs durchgängig für Sport gehalten werden.
Basketball und Baseball erfreuen sich im Lande einer so großen Beliebtheit wie Fußball in europäischen Gefilden. In beiden dieser Sportarten sind die Filipinos zu Großartigem fähig. Doch ihre natürliche Größe versperrt ihnen - zumindest beim Basketball - den Griff zu Medaillen. Sehr zum Leidwesen der Bewunderer dieser Sportart, die es denn gern sähen, dass es - wie beim Boxen - unterschiedliche Gewichts- beziehungsweise Größenklassen gibt. Hier ein Tipp der besonderen Art: Wer immer sich von Ihnen berufen fühlt, Gutes zu tun und gleichzeitig unauslöschlich im Gedächtnis quirliger Dorfkids verankert zu bleiben, der raffe sich auf und spende einen Basketballkorb inklusive Ball!
Apropos Boxen. Da ist zweifellos Manny Pacquiao, genannt "Pac-Man", eine lebende Box-Ikone in seiner Heimat. Ein Kurzporträt
von ihm liefert Wolfgang Bethge. Bei den Wahlen am 10. Mai 2010 gelang "Pac-Man" ein Sieg der anderen Art; er wurde zum Kongressabgeordneten gewählt. Eine Herausforderung, von der er selber meint, dass diese ihm den größten aller Kämpfe abverlangen werde. Die internationale Box-Fachwelt ist sich darin einig, dass "Pacman" oder auch "Pac-Man" ein herausragender Boxer ist. Niemals zuvor in der Geschichte des Box"sports" gelang es ein und derselben Person, zehn Weltmeistertitel in insgesamt acht Gewichtsklassen zu erringen.
"Pac-Man" ist in seinem Heimatland zu einem Multi-Tasking-Messias mutiert: Volksheld, Wohltäter, Show- und Film-Star, zutiefst gläubiger und regelmäßiger Kirchgänger, (Karaoke-)Sänger, TV-Moderator, Politiker und (reichster) Kongressabgeordnete
. "Pac-Man" ist auch der große Nivellierer; Groß und Klein, Arm und Reich, Gauner und Gottesfürchtige - sie alle sind gleich und zutiefst eins und vereint, wenn Manny mal wieder einen glanzvollen Auftritt in Las Vegas hat. In solchen Momenten kehren allerorts Frieden, Eintracht, Menschenliebe und Gesetzestreue ein. Kriminelle würden, um ja nichts zu verpassen, nicht im Traum daran denken, ihre Gefängnismauern zu überwinden. Richter, Staatsanwälte, traditionelle Politiker und hartgesottene Kommissköppe, die sich alltäglich durch Felurteile, Fehlgriffe beziehungsweise Militäraktionen zum Schutz und Wohle korrupter Eliten gegen das Volk versündigen - sie alle hielten, solange des "Pac-Man" Fäuste fliegen, inne und richteten zumindest während dieser Zeit keinen weiteren Schaden an. Von dieser Stelle aus und in diesem Sinne, und wirklich nur in diesem, wünschen auch wir dem schlagsicheren "Pac-Man" fortan lediglich keine weiteren KO-Siege mehr - wohlan denn?!
Als hätte er dieses Signal persönlich vernommen, widerfuhr dem "Pac-Man" in der Nacht vom 9. auf den 10. Juni 2012 in Las Vegas ein Missgeschick in seinem Weltergewichts-Fight gegen den US-amerikanischen Herausforderer Timothy Bradley. Er unterlag dem Newcomer nach Punkten - ein Urteil, das in der Fachwelt des Box"sports" helles Entsetzen auslöste. Von Schiebung und Manipulation war die Rede, weil "Pac-Man" zweifellos der bessere Boxer war und er um seinen Sieg betrogen wurde. Offensichtlich schien an jenem Abend eher Big Money im Spiel gewesen zu sein. Wenngleich Bradley eingestand, "Pac-Man" nicht besiegt zu haben, waren sich die Manager beider Seiten schnell einig in der Entscheidung, alsbald einen Termin für ein Revanche-Match anzusetzen.
Bitterböse allerdings erwischte es den "Pac-Man" bei seinem letzten Fight am Abend des 8. Dezember 2012 - ebenfalls in Las Vegas - gegen seinen mexikanischen Herausforderer Juan Manuel Marquez. Eine Unachtsamkeit in der sechsten Runde kostete Pacquiao, der bis dahin nach Punkten vorn gelegen hatte, den Sieg. Der Mexikaner errang einen vorzeitigen K.O.-Sieg und trübte damit gewaltig die Vorweihnachtsstimmung hüben und drüben des Pazifik ein. Nicht nur schien dadurch ein einst heller Stern am philippinischen Horizont zu verblassen. Schlimmer noch: Als "Pac-Man" benommen auf den Brettern lag, waren seine Landsleute noch immer damit befasst, die gröbsten Trümmer zu beseitigen, die der gewaltige Taifun Bopha (lokaler Name Pablo) vor allem im Compostela Valley auf der südlichen Insel Mindanao angerichtet hatte.
Im Sog der Fußballweltmeisterschaft in Südafrika 2010 entdeckte man in den fernen Philippinen ebenfalls Freude und Lust an dieser Sportart. Das philippinische Fußballnationalteam
- genannt "Azkals", was so viel wie "Straßenköter" heißt - führte in der FIFA-Weltrangliste
ein Schattendasein und musste sich bis 2006 mit dem nicht gerade schmeichelhaften 195. Platz zufrieden geben. All das soll sich unter dem seit Anfang 2011 amtiererenden deutschen Coach Hans Michael Weiß ändern. Angestrebt ist als mittelfristiges Ziel, die "Azkals" wenigstens unter die 100 weltbesten Nationalteams zu platzieren.
Zur Vorbereitung auf die Qualifikationsrunde der nächsten Fußballweltmeisterschaft 2014 reisten die philippinischen Kicker ins Heimatland ihres Trainers, um sich dort auf ihre nächsten Spiele vorzubereiten. Zwischen dem 15. und 24. Juni 2011 kam es in Deutschland zu vier Begegnungen mit jeweils zwei 4:1-Siegen gegen eine Aachen-Dürener Auswahl und die Jugendmannschaft des Bonner SC und zwei herben Klatschen gegen Ingolstadt (0:4) und Darmstadt (0:5). Das ließ die Filipinos dann doch wieder auf den fußballerischen Alltagsteppich zurück finden.
Dennoch träumen die "Azkals" weiterhin davon, sich irgendwann doch einmal für die Fußballweltmeisterschaft zu qualifizieren. Immerhin gelang dem Team um Trainer Weiß der Sprung nach vorn; im Sommer 2012 rangierte das Team auf der FIFA-Weltrangliste bereits auf Platz 149 - noch vor den Nachbarländern Indonesien (Platz 151) und Malaysia (Platz 154). Wahrscheinlich dürften viele gemeinsam mit Trainer Weiß verbrachte Stunden vor dem Fernseher beflügelnd gewirkt haben, als im fernen Polen und in der fernen Ukraine die besten Fußballer Europas um den Gewinn des EM 2012-Titels kickten.

Die Autoren arbeiten seit über drei Dekaden als erprobtes Tandem. Mary Lou U. Hardillo ist Ethnologin, Publizistin, Dolmetscherin, Übersetzerin und interkulturelle Trainerin. Sie war Vorsitzende von BABAYLAN, einem europaweiten Netzwerk sozialpolitisch engagierter Filipinas, und ist langjährige Vorsitzende des Philippine Women's Forum Germany e.V.
Dr. Rainer Werning, Sozialwissenschaftler und Publizist mit dem Schwerpunkt Südost- und Ostasien, befasst sich seit 1970 intensiv mit den Philippinen und weilte dort lange Zeit zu Studienzwecken und für Recherchen. Er ist Autor zahlreicher Publikationen zum Thema und u.a. Lehrbeauftragter am Institut für Orient- und Asienwissenschaften der Universität Bonn.
Diese Länderseite wurde zum letzten Mal am 10. April 2013 aktualisiert.
Die AIZ mit Sitz in Bad Honnef bietet mehr als 50 monatlich stattfindende Trainingskurse zu folgenden Themen an:
Gerne konzipieren wir für Sie maßgeschneiderte Trainingskurse, die sich an Ihren individuellen Bedürfnissen und Interessen orientieren. Wir freuen uns über Ihre Anfragen!