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Nicaraguanische Mahlzeit und Jungen am Straßenrand

Alltag

Alle wichtigen Strukturdaten zu Alltag und Praktischen Informationen
BeschreibungInhalt
Währung:Córdoba (Cs)
Wechselkurs:1 US$=26,23 Cs (Sept. 2014)
1 Euro=33,9 Cs
Landesvorwahl (Telefon):+505
Klima (für Hauptstadt):Tropisch
Internationaler Flughafen (IATA):MGA (Managua)

Inhalte dieser Seite

Das LIPortal

Nicaragua

Einreise und Aufenthalt

Deutsche Botschaft in Managua.

Für die Einreise nach Nicaragua brauchen deutsche Staatsbürger bei einem Aufenthalt bis zu 90 Tagen kein Visum. Sie müssen jedoch eine Touristenkarte zum Preis von 5 US$ erwerben. Der Reisepass sollte bei der Einreise noch mindestens sechs Monate gültig sein. Kinderausweise müssen mit einem Foto versehen sein. Wenn Sie über die USA reisen, beachten Sie, dass Sie auch bei reinem Transit die Einreise- und Zollkontrolle der US-Behörden durchlaufen müssen.

Für längerfristige Aufenthalte muss eine Bewilligung bei der nicaraguanischen Einwanderungsbehörde beantragt werden. Auf der Seite des Nicaraguaportals oder bei der deutschen Botschaft in Managua können Sie erfahren, welche Unterlagen dafür notwendig sind.

Wohnen und Versorgung

Wer in Nicaragua einigermaßen wohlhabend ist, wohnt im eigenen Haus. Gebäude mit Mietwohnungen sind nicht so häufig und verfügen meistens über kleine Appartments für den gehobenen Bedarf von Junggesellen, Geschäftsleuten etc. Natürlich kann man auch Häuser und Wohnungen mieten. Die Mieten sind keineswegs billig und hängen stark von Lage und Ausstattung ab. Oft liegen die angebotenen Häuser oder Wohnungen in einer geschlossenen, bewachten Anlage, "Condominio" genannt.

Wer eine Wohnung sucht, lässt sich am besten von Freunden und Kollegen vor Ort beraten. Die besten Angebote bekommt man (wie überall) durch Hörensagen und eigene Suche. Man kann aber auch schon von Deutschland aus Angebote über das Internet ansehen, z.B. vom privaten Maklerdienst "encuentra24". Die Tücken des Wohnungsmarktes in Managua sind gegenwärtig auch öfters Thema in der Presse.

Die Gelben Seiten aus dem Telefonbuch von Nicaragua ermöglichen den Kontakt mit Geschäften und Dienstleistungen aller Art.

Was die Versorgung mit Gütern angeht, so findet man in Managua und den größeren Städten Nicaraguas ein großes Warenangebot vor und muss kaum auf eine Annehmlichkeit verzichten, an die man von zuhause gewohnt ist. Die Infrastruktur für den Alltag und die Gesundheitsversorgung ist vorhanden, nur von entlegenen Orten aus ist sie möglicherweise schwerer zu erreichen.

Nützliche Adressen und Hinweise

Die deutsche Botschaft liegt im Barrio Bolonia (in der Nähe der Plaza Espana). Sie kann über die Telefonnummern 2266 3917 oder 2266 3918 erreicht werden und hat unter der Mobilfunk-Nr. 8882 3971 auch einen Notfalldienst außerhalb der Öffnungszeiten. Die Adressen und Kontaktdaten aller ausländischen Botschaften in Managua können nützlich sein.

In Managua gibt es eine Deutsche Schule, an der Eltern ihre schulpflichtigen Kinder anmelden können. 

Für touristische Informationen und Angebote kann man sich an das Instituto Nicaraguense de Turismo wenden. Es hat ein Büro im Hotel Crowne Plaza im Zentrum von Managua.

Das aktuelle Wetter lässt sich für die wichtigsten Städte Nicaraguas einsehen. 

Gute Landkarten sind schwer zu bekommen. Darum hier der Hinweis auf eine zuverlässige Nicaragua-Karte, die man schon vor der Ausreise kaufen kann. 

Die Stromversorgung geschieht mit einer Netzspannung von 110 V und einer Frequenz von 60 Hz. Es ist zu empfehlen, für empfindliche Geräte (Notebooks, HiFi-Anlagen etc.) eine UPS (Uninterrupted Power Supply) zu besorgen, damit Spannungsschwankungen ausgeglichen und Schäden vermieden werden können. Die Steckdosen sind nach der US-Norm ausgerichtet (zwei flache Kontakte), und es ist empfehlenswert, Adapter für deutsche Gerätestecker mitzunehmen. Bei evtl. auftretenden Stromabschaltungen sind Geräte mit Batterieversorgung und Taschenlampen nützlich.

Maße und Gewichte

Obwohl in Nicaragua schon im 19.Jahrhundert das metrische System eingeführt wurde,  sind im Alltagsleben weiterhin einige Maße und Gewichte gebräuchlich, die ungewohnte Bezeichnungen haben. Sie sind altspanischer Herkunft, oder sie sind aus dem angelsächsischen Bereich übernommen worden.

Die folgende Übersicht soll eine praktische Hilfe für das Verständnis der Bezeichnungen sein und die Umrechnung in das metrische System erleichtern:

Spanische Bezeichnung

Deutsche Bezeichnung

Entsprechung im metrischen System

vara

(spanische) Elle

0,84 m

yarda

(englische) Elle

0,91 m

pie

Fuß

30,48 cm

pulgada

Zoll

2,54 cm

manzana

(spanischer) Morgen

0,70 ha

galón

(amerikanische) Gallone

3,785 l

onza

Unze

28,3 g

libra

(amerikanisches) Pfund

0,454 kg

arroba

Scheffel

11,32 kg

quintal

(spanischer) Zentner

45,36 kg

 

 

Geld und Geldtransfer

Geldwechsler im Markt, Foto: Nicaraguaportal.

Die nicaraguanische Währung ist der Córdoba (Cs). Er wurde 1912, also vor hundert Jahren eingeführt. Der Wechselkurs beträgt 26,23 Cs für einen US$ (September 2014). Das entspricht ungefähr 33,9 Cs für 1 Euro. Der Wert des Euro hängt vom Wechselkurs zum US$ ab, denn in jedem Fall wird der Cs zuerst in Dollar konvertiert und schwankt daher im Wert zusammen mit dem Dollar. Der aktuelle Dollarkurs, der monatlich angepasst wird, kann bei der Zentralbank abgefragt werden. Mit einem Währungsrechner lassen sich alle beliebigen Beträge und Devisen konvertieren.

Wenn man Bargeld mitnehmen möchte, sollten es US-Dollar sein. Der Euro ist zum Umtausch offiziell eingeführt, jedoch ist der Umtausch Euro-Cordoba wenig gebräuchlich.

Einfach ist das Abheben in der Bank mit der Kreditkarte (Mastercard, Visa). In den Banken gibt es aber oft lange Wartezeiten. Außerdem muss man darauf achten, dass auf dem Land Bankfilialen selten sind und das Abheben deshalb auf Schwierigkeiten stoßen kann.

Mit der EC-Karte und der PIN-Nr. kann man am landesweiten Netz der Geldautomaten (z.B.  Credomatic) Geld ziehen. Bei der Eingabe der PIN-Nr. am Automaten sollte man (genau wie in Deutschland) vorsichtig sein und die Tastatur verdecken. Reisechecks sind nicht empfehlenswert, denn der Umtausch ist aufwändig und kostet zusätzliche Gebühren.

An bestimmten öffentlichen Orten kann man bei den sogenannten „coyotes“ schwarz Geld tauschen (Dollar-Córdoba). Das ist in der Regel ungefährlich und geht viel schneller als in der Bank, es ist jedoch nicht kostengünstiger.

Reisen und Transport

Foto: Paul Hofmann

Die meisten Reisenden erreichen Nicaragua über den Flughafen „Aeropuerto Internacional Augusto C.Sandino“ (MGA), der ca. 15 km vom Stadtzentrum Managuas entfernt liegt. Die großen Fluglinien, die das Land anfliegen, unterhalten dort und in der Stadt Büros. Eine nationale Fluglinie gibt es nicht mehr. Meldungen, nach denen 2012 die Gründung einer Linie mit dem Namen "Air Nicaragua" (in Kooperation mit der italienischen Gesellschaft "Blue Panorama") bevorstehen sollte, sind bereits bei Wikipedia aufgenommen worden, haben sich merkwürdigerweise aber bisher nicht bestätigt.

Man kann durch Zentralamerika auch mit dem Bus reisen. Zwei bekannte Buslinien für internationale Verbindungen sind der TicaBus und die Fa. Transnica. Die Reise auf dem Landweg ist billig und durchaus zu empfehlen, wenn man die Gegend kennenlernen will. Sie hat aber den Nachteil, dass der Grenzübertritt in der Regel langwierig und unbequem ist.

Die Pazifik- und die Zentralregion sind relativ gut erschlossen. Aber die auf der Landkarte eingetragenen Straßen sind oft nur Schotterpisten und nur bedingt PKW-tauglich. Von  20.000 Strassenkilometern sind lediglich ca. 2.500 asphaltiert. In der Regenzeit kann es passieren, dass entlegene Landstriche oft tagelang nicht zu erreichen sind, weil man z.B. die kreuzenden Flüsse nicht mehr durchfahren kann.

Nach Bluefields gibt es immer noch keine durchgehende Straße. Man muss bis Rama fahren und dann das Flussboot nehmen. Die Straßenverbindung nach Puerto Cabezas/Bilwi über Bonanza ist nicht ganzjährig befahrbar, und die Busreise bedeutet in jedem Fall eine erhebliche Strapaze. Für Ausflüge an die Karibikküste, nach San Carlos oder nach Corn Island nimmt man deshalb besser das Flugzeug. Diese nationalen Ziele werden von der internen Fluglinie La Costeña bedient.

Ein durchorganisiertes Verkehrsnetz verbindet große und kleine Städte mit Bussen. Da das Land nicht so groß ist, sind die meisten Ziele relativ schnell zu erreichen; wenn man kann, nimmt man einen „expreso“, der nicht überall anhalten muss. Es gibt in Managua keinen zentralen Busbahnhof. Die Busse fahren von unterschiedlichen Punkten ab ("terminales" und „paradas“), die man erfragen und möglichst frühzeitig aufsuchen muss. Es kommt auch vor, dass Busse liegen bleiben. Fahrpläne existieren nur bedingt. Ab Einbruch der Dunkelheit stellen die Linien ihren Dienst ein.

Entfernungen in Straßenkilometer.
Foto: V. Wünderich

Der Öffentliche Nahverkehr in den Städten (Busse, Taxen, Kutschen, umgebaute LKW - je nach Ort) erscheint zunächst ziemlich improvisiert und unübersichtlich, funktioniert aber besser als erwartet. Das gilt zumindest für die Tages- und frühen Abendstunden. Auf dem Land tauchen immer mehr Autorikschas aus indischer Produktion auf (s.Foto), die Taxidienste übernehmen. Mietwagen gibt es in Managua und einigen Provinzhaupt-städten zu günstigen Preisen. Kreditkarte und internationaler Führerschein genügen.

Sicherheit für Ausländer

Nicaragua hat eine niedrige Kriminalitätsrate und gilt als ein eher sicheres Reiseziel in Mittelamerika. Dennoch ist in manchen Situationen Vorsicht angesagt. Nach Einbruch der Dunkelheit sollte man nicht mehr überall zu Fuß unterwegs sein, und manche Stadtviertel gelten als unsicher. Nachtfahrten im eigenen Auto erfordern schon wegen der erhöhten Unfallgefahr besondere Vorsicht; es kann auch gefährlich sein, auf einsamen Straßen bei Nacht anzuhalten. Auf Märkten und Busbahnhöfen, bei Festen und großen Menschenansammlungen besteht ein erhöhtes Diebstahlrisiko; da muss man wirklich gut aufpassen, um Ärger zu vermeiden. Ein Auto sollte man nicht längere Zeit unbeaufsichtigt stehen lassen. In der Stadt sucht man am besten einen bewachten Parkplatz, oder man beauftragt einen der vielen Privatwächter (z.B. am Strand oder abends vor dem Restaurant), gegen eine kleine Gebühr ein Auge darauf zu haben („cuidar“). Dann sind keine Probleme zu erwarten.

Die Warnungen und Empfehlungen des Auswärtigen Amtes sollte man durchlesen und ernstnehmen, auch wenn sie teilweise übervorsichtig sind. Am 4.Dezember 2013 kam es zu einem Feuergefecht zwischen der Polizei und einer unbekannten bewaffneten Gruppe in Ayapal, Region Jinotega. Dabei starben 10 Menschen. Es gibt die Befürchtung, dass die Zeiten der allgemeinen Unsicherheit in den Bergregionen des Nordens (wie in den 90er Jahren) zurueckkehren könnten. Das Auswärtige Amt rät darum augenblicklich von Reisen dorthin ab.

In letzter Zeit wird leider öfter berichtet, dass Fahrgäste in Taxis überfallen und ausgeraubt worden sind. Das kann ja nicht heißen, dass man keine Taxe mehr besteigen sollte. Bei Fahrten nach außerhalb Managuas, besonders in den Nachtstunden, sollte man aber besonders vorsichtig sein und sich, soweit möglich, im Hotel oder bei Bekannten nach einem Taxi erkundigen, dessen Chaffeur persönlich bekannt ist.

Die Regierung von Nicaragua hat kürzlich unter der Telefonnummer 101 einen Notruf für Touristen eingerichtet. Das Telefon wird rund um die Uhr von spanisch- und englischsprachigen Polizisten betreut.

Nicaragua ist stark von Erdbeben gefährdet, und leichtere Erdstöße (sogenannte „temblores“) kommen durchaus öfter vor. Seit April 2014 ist eine verstärkte seismische Aktivität im Großraum Managua/León zu beobachten. Informieren Sie sich darum über Verhaltensregeln und empfehlenswerte Vorsorgemaßnahmen, z.B. über die Hinweise der deutschen Botschaft.

Gesund bleiben

Das Auswärtige Amt empfiehlt für Reisen nach Nicaragua eine Impfung gegen Hepatitis A, Tetanus, Polio und Diphterie. Es besteht regional (besonders an der Atlantikküste und in Sumpfgebieten) ein erhöhtes Malaria-Risiko, das die Prophylaxe notwendig macht. Lesen Sie die „Medizinischen Hinweise“ aufmerksam durch und sprechen Sie vor der Ausreise mit Ihrem Arzt. Der Abschluss einer Reisekrankenversicherung ist zu empfehlen.

Insgesamt kann man sagen, dass Nicaragua ein gesundes und gut verträgliches Klima hat. Wegen der Hitze und wegen der hygienischen Verhältnisse besteht aber ein erhöhtes Infektionsrisiko. Das erfordert z.B. schon bei kleinen Wunden und Insektenbissen eine erhöhte Aufmerksamkeit. Die wichtigste Vorsorge besteht darin, sich gesund zu erhalten und sich körperlich nicht zu übernehmen. So sollte man nach Möglichkeit in der Mittagshitze eine Ruhepause einplanen und dem frühen Morgen im Tageslauf ein größeren Stellenwert einräumen, als man das von Deutschland her gewohnt ist.

Weitere Gesundheits- und Impfinformationen sowie Tipps zu Ernährung und Hygiene sind auch vom Reisemedinizischen Infoservice und vom Tropeninstitut Hamburg zu bekommen.

Telekommunikation und Internet

Im Jahr 2013 gab es im Telefonnetz von Nicaragua 325.000 Festnetzanschlüsse; damit hat das Land nur 5,4 Anschlüsse pro 100 Einwohner (Angaben der Regulierungsbehörde TELCOR). Diesem gravierenden Rückstand steht die explosionsartige Verbreitung der Mobiltelefone gegenüber. Im Jahr 2013 gab es 6,8 Mio. Handys. Das Geschäft mit der Telekommunikation teilen sich zwei Multis untereinander auf: die spanische Telefónica (Movistar) und die mexikanische América Móvil (Claro-ENITEL).

Die Vorwahl für Nicaragua ist 00505. Danach gibt es für das ganze Land keine Vorwahlnummern mehr, man wählt also gleich die Nummer des Teilnehmers. Die  Telefonnummern im Land sind 2009 auf ein achtstelliges System umgestellt worden. Wenn man noch eine siebenstellige Nummer aus früheren Zeiten hat, muss man eine „2“ (Festnetz) oder eine „8“ (Mobiltelefone) voranstellen. 

Der Telefon- und Faxverkehr mit dem Ausland funktioniert gut und zuverlässig.

Die Verbreitung von Internetanschlüssen in Nicaragua hängt hinter den zentralamerikanischen Nachbarn hinterher. Die Zahl der Interanschlüsse ist 2013 auf 207.000 angestiegen. Die Zahl der Anschlüsse pro 100 Einwohner lag 2011 bei 2,4. Die relativ hohen Kosten für Netzanschlüsse und der Mangel an gut ausgebildeten Fachkräften behindern aber den weiteren Ausbau der Technologien empfindlich. Der Global IT-Report 2012, der den Stellenwert der IT-Netzwerke in Gesellschaft und Wirtschaft bewertet, sieht Nicaragua auf dem zweitletzten Platz (131) in Lateinamerika, weit hinter Costa Rica (58) und Guatemala (98).

In allen größeren und kleineren Städten gibt es preiswerte Internet-Cafés. Für die Installation eines privaten Internetanschlusses kann man sich an kommerzielle Anbieter wenden, z.B. Claró oder IBW.

Nachbemerkung

Der Autor dankt Stefan Mazur, Hannover, für die Mitarbeit bei der Technik und Gestaltung dieser Seite. Zahlreiche Fotos für diese Seite kommen aus dem Nicaraguaportal; Herrn Dr. Engler-Hamm sei hiermit für die Genehmigung gedankt. Cordelia Dilg und Paul Hofmann erlaubten freundlicherweise die Übernahme weiterer Fotos. Auf dem Titel der Seite „Übersicht“ ist ein Ausschnitt aus dem Gemälde „Das Dorf El Socorro“ von Mario Marín (1981) zu sehen.

Letzte Aktualisierung

Diese Länderseite wurde zum letzten Mal im September 2014 aktualisiert.

Autor

Volker Wünderich, Privatdozent am Historischen Seminar der Leibniz-Universität Hannover, ist seit langem mit Nicaragua und Zentralamerika eng verbunden.

Publikationen: Sandino, Eine politische Biographie (Peter Hammer Verlag 1995; Spanisch Managua 2.Aufl.2010); Mosquitia, die andere Hälfte Nicaraguas (Junius Verlag 1987); Mitherausgeber von Zentralamerika heute (Vervuert Verlag 2008).

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