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Die Botschaft der Republik Kamerun
befindet sich in Berlin.
für die Einreise aus Deutschland und 
Preiswerte und qualitativ akzeptable Wohngelegenheiten in den Großstädten sind rar. Selbst in den Provinzstädten ist Wohnraum nicht sonderlich günstig zu bekommen, allerdings sind dort Häuser mit Hof bzw. Garten einfacher zu mieten.
In Städten wie Douala oder Yaoundé ist die Versorgung vergleichbar mit europäschen Standards. Das Einkaufsangebot reicht vom Strassenverkauf fliegender Händler über den kleinen Stadtviertelmarkt bis zur großen Supermarktkette. Es gibt so gut wie alles! In kleineren Städten ist das Angebot beschränkter, auf dem Land gibt es, vor allem in den Nordprovinzen, nur auf den Wochenmärkten Güter des täglichen Bedarfs. Im Norden sind viele Produkte wegen des längeren Transportweges teurer, dies gilt für Importgüter, soweit diese nicht aus Nigeria stammen, aber auch für Obst- und Gemüsearten, die aus dem Süden herantransportiert werden müssen. Bei Strom und Wasser besteht nicht die gleiche Versorgungssicherheit wie in Deutschland, allerdings ist die Versorgungssicherheit regional sehr unterschiedlich ausgeprägt und auch jahreszeitabhängig. Freizeitsportangebote
reichen in den großen Städten vom Kartsport übers Reiten bis zum Golfen. Ansonsten verfügen viele Hotels oder Sportclubs über Swimming Pools oder Tennisplätze. Mannschaftssportarten wie Handball oder, selbstverständlich, Fußball werden allerorts betrieben und auch Jogger sind, vor allem in urbanen Gegenden, fast überall anzutreffen. Sportarten mit regionalen Schwerpunkten sind Wassersport an der Küste und Reiten im Norden Kameruns. Viele Gegenden Kameruns bieten sich für Wanderungen und Radfahren an. Generell ist Sport einer der besten Wege soziale Kontakte aufzubauen.
Kameruns Währung ist der F(ranc) CFA BEAC (XAF) (Umrechnungstabelle
)
1 Euro entspricht ca. 656 F CFA, 1000 F CFA entsprechen 1,52 Euro.
Inzwischen gibt es in allen größeren Städten die Möglichkeit Geld am Automaten abzuheben, dies ist in der Regel nur mit einer Kreditkarte möglich. Geldtransfer über Banken ist teuer, fehleranfällig und dauert u.U. auch einige Zeit.
Reisen mit dem Auto/Bus:
Die Hauptverbindungen zwischen den Provinzhauptstädten sind asphaltiert, eine Ausnahme bildet (noch) die Süd-Nordverbindung nach Ngaoundere.
Die Straßenverbindungen zwischen kleineren Städten sind häufig unbefestigt, die Passierbarkeit ist damit stark witterungsabhängig.
Größere und kleinere Überlandbusse verkehren auf fast allen Strecken. Allerdings sollte bei der Auswahl des Transportunternehmens auf die Verkehrssicherheit der Fahrzeuge geachtet werden.
Reisen mit dem Zug:
Die Zugstrecke führt von Douala über Yaoundé nach Ngaoundéré und stellt damit die einzige, mehr oder weniger zuverlässige Verkehrsverbindung von Süd nach Nord dar. Allerdings gibt es auch bei CAMRAIL immer wieder Schwierigkeiten mit unterspülten Gleisen oder Zugentgleisungen.
Reisen mit dem Flugzeug:
Binnenflüge werden momentan von der privaten kamerunischen Fluggesellschaft AIR LEASING
zuverlässig bedient. Seit März 2011
fliegt auch wieder eine staatliche Fluggesellschaft, CAMEROON AIRLINES CORPORATION
. Binnenflüge sind teuer und werden es mit Sicherheit bleiben.
Allgemein sollte bedacht werden, dass vor allem zu Beginn und am Ende der großen Ferien besonders die Bus- und Zugverbindungen stark ausgebucht sind.
Die Sicherheitslage in Kamerun hat sich innerhalb der letzten Jahre immer mehr verschlechtert. Die Zunahme der Gewaltbereitschaft, selbst bei Bagatelldiebstählen, ist erschreckend. Opfer sind sowohl Ausländer, vor allem aber auch die einheimische Bevölkerung. Raubüberfälle auf Reisende durch "Coupeurs de routes" sind in vielen Regionen verbreitet. Vorsicht bei nächtlichem Ausgang ist selbst in kleineren Städten empfehlenswert.
Eine Zuspitzung der Sicherheitslage ist seit Februar 2013 zu beobachten:
In Limbe wurden in letzter Zeit mehreren Raubüberfällen auf Hotels
in Folge verübt.
Im Februar 2013 kam es auf der Strecke zwischen dem Waza Nationalpark und N'Djamena in der Region Extrême Nord zur Entführung von 7 französischen Touristen
durch Anhänger der nigerianischen Boko Haram. Nachdem sie nach Nigeria verschleppt wurden, kamen sie im April wieder frei
.
Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amts
.
Reiseinformationen des US-State-Departments
, die sehr vorsichtig gehalten sind.
Die Sicherheitshinweise des französische Außenministeriums
für Kamerun.
Ein Leipziger Tropeninstitut gibt reisemedizinische Informationen
. Das Tropeninstitut München macht Vorschläge für die Zusammenstellung einer Reiseapotheke
.
Weitere Tipps und Verhaltensregeln zur Gesundheit
.
Vorwahl Kamerun: 00237
Das Festnetztelefon (CAMTEL) verliert zunehmend an Bedeutung gegenüber den Mobiltelefonbetreibern (Orange und MTN; GSM 900).
Öffentliche Telefone werden immer von Privat betrieben. Es gibt sie in verschiedensten Ausführungen: Téléboutique/Taxiphones (Festnetz und Mobil) oder auch die ganz einfache call box (Mobil). Die Kosten belaufen sich für Inlandsgespräche auf ca. 250 F CFA/min, für internationale Gespräche auf ca. 500 F CFA.
Internetverbindungen funktionieren (meistens) recht gut. Größere Städte verfügen über Internetcafés und auch die großen Hotels bieten Internetanschlüsse.
Aktuelle Informationen zu Reise und Aufenthalt:
(ACHTUNG: manches nicht mehr aktuell!)

Botschaft der Bundesrepublik DeutschlandNouvelle Route Bastos, Bastos Usine
B.P. 1160, Yaoundé
Telefon: (00237) 2221 0056 oder 2220 0566
Telefax: (00237) 2220 7313
In Notfällen: Telefon: (00237) 7770 0705 oder 9950 0766
Französische Botschaft Yaoundé:
In Notfällen: Telefon: (00237) 222.79.08
Telefonnummern Garoua, Yaoundé, Douala:
Polizei: 17
Gendarmerie: 13 für Festnetz; 113 für Mobiltelefon
Rund um Kultur, Geschäftliches u.a.:
, Portal für Kunst, Kultur und Business
, Kamerunseite der Deutsch-Afrikanischen Gesellschaft
(Verein zur Förderung der deutsch-kamerunischen Wirtschaftsbeziehungen) - Douala
(Deutsch-Kamerunisches Alumni-Netzwerk) - c/o Goethe-Institut Yaoundé
- Yaoundé
(Deutsch-Kamerunische Plattform) - Hamburg
(Zeitschrift zu Deutsch-Afrikanischen interkulturellen Studien) - Université de Dschang Gudrun Riedel
arbeitete mit dem DED acht Jahre in Rwanda und Kamerun (Ländliche Entwicklung und Organisations-förderung).
Seit 1999: freiberufliche Referentin in der entwicklungspolitischen Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit der GIZ u.a.
Seit 2003: Tutorin für Kamerun und Trainerin für Interkulturelle Handlungskompetenz (Afrika) bei der GIZ/ AIZ.
Reiseleiterin für Kamerun bei Projekt- und Begegnungsreisen
Ich freue mich über Ihre Anregungen und Kommentare.
Diese Länderseite wurde zum letzten Mal im März 2013 aktualisiert.
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