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Förderband in einer Bananenplantage © J. Mayr

Wirtschaft und Entwicklung

Alle wichtigen Strukturdaten zu Wirtschaft und Entwicklung
BeschreibungInhalt
Geschätztes BIP:81,51 Mrd. US-$ (2013)
Pro Kopf Einkommen (Kaufkraftparität):5.300 US-$ (2013)
Rang der menschlichen Entwicklung (HDI):Rang 133 von 186 (2012)
Anteil Armut (unter 1,255  $ pro Tag):14,50 %
Einkommensverteilung (Gini-Koeffizient):53,1 (2007)
Anteil alphabetisierte Erwachsene:75,9 % (2011)

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Das LIPortal

Guatemala

Wirtschaftssystem & Sektoren

Kaffeestauden in einer Plantage
In einer Kaffeeplantage © J. Mayr

Guatemalas Wirtschaftssystem ist eine soziale Marktwirtschaft, deren Wirken aus Gründen wie die verbreitete Korruption, mangelhafte Sozialsysteme, unausgewogene Nutzungsverträge mit Unternehmen über die Ausbeutung von Bodenschätzen und Naturressourcen, sowie eine unzureichende Arbeitsmarktpolitik oft an der Bevölkerung vorbeigeht. Trotzdem zeigt das Wirtschaftswachstum, es wurde für das Jahr 2011 auf 3,5% prognostiziert, eine Tendenz nach oben. Im Jahr 2011 betrug sie 6,05% (2010 3,9%). Laut Zentralbank lag die Teuerungsrate  im April 2013 bei 4,13%.

Grundmerkmal der guatemaltekischen Wirtschaft ist nach wie vor der Agrarsektor, der zwar mit nur 13,3% zum Bruttoinlandsprodukt  beiträgt, jedoch fast ein Drittel der erwerbstätigen Bevölkerung beschäftigt. Die Landwirtschaft ist zugleich der Sektor, in dem die gröβte Armut herrscht: 38% der Bevölkerung Guatemalas leben von der Landwirtschaft und 54% der Bevölkerung erzielen ein Einkommen, das unter der Armutsgrenze liegt.

Traditionell exportiert Guatemala Roh-Kaffee  und Bananen in viele Länder der Welt. Im Jahr 2010/11 Jahr haben die Kaffee-Produzenten mit 1,1 Mrd. USD fast 60% höhere Deviseneinnahmen erzielt, als in der Enteperiode des davor liegenden Jahres (2009/10). Für die diesjährige Ernte erwartet Anacafé, der Nationale Verband der Kaffeeproduzenten, dass wegen der um sich greifenden Plage "la roya", die nahezu 60% der Kaffeepflanzen zerstört hat, empfindlich weniger geerntet werden wird. Dazu kommt, dass die Kaffepreise sich an den Börsen nach unten bewegen. Guatemala befand sich 2008 mit einer Produktion von etwas mehr als 1,5 Millionen Tonnen auf Platz 13 unter den 15 gröβten Bananenproduzenten der Welt. 

Weitere Exportprodukte aus dem Agrarsektor sind Rohzucker, Nüsse und Palmöl. Daneben bedient Guatemala die Märkte in Europa, den USA oder der angrenzenden Länder mit Gewürzen (Kardamom), Schnittblumen und Gemüse.

Der Anteil der Industrie hat sich mit 28,8% am BIP im Vergleich zum Vorjahr (14%) erholt, der Dienstleistungssektor blieb mit 48% stabil. Für die Jahre 20011 – 2015 rechnet die Weltbank  für Guatemala mit einem durchschnittlichen Wirtschaftswachstum von 3,2% des BIP.

Forstwirtschaft

Etwas mehr als 35% Guatemalas sind mit Wald bedeckt (INAB, 2006). Hiervon werden nur 45,4 % bewirtschaftet, der Rest sind Naturschutzgebiete, darunter mit ca. 2,1 Millionen Hektar das gröβte zusammenhängende Naturwaldgebiet der Region, die Biosphäre Maya im Petén. Die bewirtschafteten Waldflächen Guatemalas werden zur Erzeugung von Bauholz und vor allem von Brennholz für die lokalen Märkte genutzt. Der illegale Holzeinschlag in den unter Naturschutz stehenden Naturwäldern und die sich ausbreitende Vieh- und Landwirtschaft, bewirken eine voranschreitende Entwaldung, der die zuständigen Institutionen wenig entgegen zu setzen haben.

Bergbau

In den Böden Guatemalas befinden sich wertvolle und gefragte Rohstoffe  wie Nickel, Gold und Erdöl. Da das Land weder die Förder- und Schürfmethoden noch die Durchführung der vorgeschriebenen Umweltverträglichkeitsstudien ausreichend steuert, findet eine weitgehend unkontrollierte Ausbeutung dieser Bodenschätze statt.

Schon seit langem macht eine Goldmine im Departament San Marcos von sich reden, die wegen der anhaltenden Proteste der Bevölkerung über die nicht wieder gut zu machenden Schäden an Mensch und Umwelt immer wieder auf sich aufmerksam macht. Es geht um Goldreserven im Wert von 2,4 Mio. Unzen. Die Mine Marlin ist heute im Besitz von Montana Exploradora des Goldcorp Konzerns. Entgegen der sonst üblichen Praxis, gibt Goldcorp nur 42% der Erträge an den Staat ab. Wegen der durch die Goldförderung verursachten Umweltschäden, wurde der Konzern  im September 2011  aus den Nachhaltigkeits-Indizes des Dow Jones gestrichen. Trotz dieser negativen Einschätzung und der erwiesenen Tatsache, dass die Mine kaum etwas zur Entwicklung Guatemalas beiträgt und zudem für die Menschen in 18 Landgemeinden ein stetiges Gesundheitsrisiko darstellt, besteht das Unternehmen darauf, sozial verträglich zu schürfen.

Förderung von Erdöl

Guatemala förderte im Jahr 2009 4,9 Mio. Barrel Öl (2009:3,9 Millionen Barrel). Das Ministerium für Energie und Bergbau hat vier Lizenzen zur Ölförderung vergeben, die sich wie folgt verteilen: Petro Energy SA (1), Petro Latina Corp (1) und Perenco Guatemala Ltd (2) und in den Provinzen Petén, Quiché, Verapaces und Izabal arbeiten. Zwei Raffinerien zur Verarbeitung des Rohöls befinden sich schon seit längerem im Bau. Wegen der schon lange ausstehenden Inbetriebnahmen dieser Raffinerien muss Guatemala große Mengen an Treibstoffen importieren (The World Factbook: 78.550 Barrel/Tag bei einer Fördermenge von ca. 13.000 Barrel/Tag).

Tourismus

Guatemala ist seit jeher ein beliebtes Reiseziel. Seine abwechlungsreichen Landschaften, das in den etwas höheren Lagen angenehme Klima, die multi-ethnische Bevölkerung und die vielen noch erhaltenen Tempelanlagen aus der Zeit der Maya machen es zu einem attraktiven Reiseland. Auch wenn die teilweise etwas desolate Infrastruktur und die angespannte Sicherheitslage den Tourismus nicht immer begünstigen, trägt der Sektor durch die Deviseneinnahmen wesentlich zum Volkseinkommen bei.

Die Zentralbank Guatemalas, Banguat, berichtet  für das Jahr 2012 (31. Dezember) von Einnahmen durch den Sektor in Höhe von 1.100 Mio. USD (2011 937,2 Mio. USD). In diesem Zeitraum besuchten über 1.900.000 Touristen aus aller Welt das Land. Die staatliche Tourismusbehörde INGUAT errechnete, dass im Jahr 2011 über 1,8 Millionen Touristen Guatemala besucht haben.

Wirtschaftspolitik

In einem Gemischtwarenladen
Im Gemischtwarenladen ©J. Mayr

Die Wirtschaft Guatemalas leidet unter Entwicklungshemmnissen, die zu überwinden, bis heute keiner der Regierungen gelungen ist. Die sich anhaltend verschlechternde Sicherheitslage wird durcheine immer stärkere Präsenz von Drogenkartellen im Land noch verschärft und ist ein wesentlicher Grund dafür, dass ausländische Firmen nicht in Guatemala investieren wollen. Eine nicht konsequent umgesetzte Erneuerung des Steuersystems ist die Ursache dafür, dass Guatemala mit einem Anteil von 10,5% Steuereinnahmen am BIP das niedrigste Steueraufkommen in Lateinamerika aufweist. Die weit verbreitete Korruption bewirkt, dass die mit dem Staatshaushalt zu finanzierenden Ämter und Institutionen ineffizient arbeiten und viele Projekte nicht umgesetzt werden.

Nach der letzten Arbeitslosenstatistik von 2004, lag die Arbeitslosenquote bei 3,3% der erwerbstätigen Bevölkerung. Da jedes Jahr mehr als 200.000 junge Menschen die Schule oder die Universität verlassen und mit dem Erwerbsleben beginnen möchten, es jedoch nur wenige offene Stellen auf dem Arbeitsmarkt gibt, gliedern sie sich in den informellen Sektor ein, der die Wirtschaft des Landes maβgeblich mit trägt.  Das Nationale Zentrum für Wirtschaftsstudien (CIEN) stellt in einer Studie  (2011) fest, dass 68,0% der Erwerbstätigen ihren Lebensunterhalt im informellen Sektor verdienen. Sie arbeiten als Unterbeschäftigte ohne jegliche soziale Sicherheit und 34,8% von ihnen verdient weniger als zwei Dollar am Tag. Auch der Regierung Coloms gelang es nicht, eine wirksame Arbeitsmarktpolitik umzusetzen, die die Potentiale des Landes nutzen würde.

Groβprojekte wie die Schnellstrasse „Franja Transversal del Norte”, der Bau von Wasserkraftwerken zur Energieerzeugung oder der geplante Bau einer Zementfabrik treffen häufig auf den Widerstand der indigenen Bevölkerung und können nicht oder nur langsam umgesetzt werden.

Insgesamt muss festgestellt werden, dass Guatemala groβe wirtschaftliches Potentiale besitzt, aber bisher keine geeignete Politik formuliert hat, um diese nachhaltig und unter Einbeziehung der Bürgerinnen und Bürger, an deren Bedürfnissen orientiert, umzusetzen.

Geldüberweisungen der Ausgewanderten in die Heimat

Es wird geschätzt, dass über 1,4 Millionen Guatemaltekinnen  und Guatemalteken in den USA als illegale Fremdarbeiter leben. Sie verliessen ihre Heimat, um im Norden für einen Zeitraum hart zu arbeiten und so zum Weiterkommen der Familien beizutragen. Jeden Monat werden von ihnen groβe  Summen nach Guatemala überwiesen, die in die mit einem Anteil von nahezu 10% mit in die Volkswirtschaft einfließen.

In den vergangenen Jahre betrugen die Deviseneinnahmen durch Überweisungen aus dem Ausland an die Familien in der Heimat (in 1000 USD):

2008      4.314.730,60

2009      3.912.286,80

2010      4.126.784,10

2011      4.378.031,90

2012      4.782.782,70

Quelle: Zentralbank  von Guatemala

Eine 2011 im Auftrag von Banguat durchgeführte Studie  ergab, dass die Verwendung des nach Hause überwiesenen Geldes zu einem guten Teil in den Ausbau des eigenen Hauses oder den Wohnungsbau und in die Schulerziehung der Kinder investiert wurde.  Ausgaben, die ohne diese Überweisungen nicht hätten vorgenommen werden können.  Die Studie kommt zu dem zu dem Schluss, dass die internationalen Überweisungen die Armut in Guatemala um im Durchschnitt 58,6 % reduziert haben, sich dabei allerdings die Ungleichheit unter den Armen um 117% erhöhte.

Gesetzlicher Mindestlohn (Stand Januar 2012):

Für in- und ausserhalb der Landwirtschaft Beschäftigte: 2.421,50 Q

Für im Exportsektor und in Maquiladoras Beschäftigte: 2.246,25 Q

Handel: Binnen- und Aussenhandel, Handelsbilanz

Das Handelssaldo Deutschlands mit Guatemala war im Jahr 2012 mit 85,6 Mio. Euro positiv. Deutschland exportierte Waren und Dienstleistungen im Wert von 201,6 Mio. Euro und Guatemala verkaufte an Deutschland Waren wie Kaffee, Rohtabak und Tabakerzeugnisse, Gemüse und Früchte sowie Textilien und Bekleidung im Wert von 116,00 Mio. Euro.

Guatemala hat mehrere Freihandelsabkommen unterzeichnet. Zusammen mit der Dominikanischen Republik und den zentralamerikanischen Ländern ist das Land Teil des Freihandelsabkommens mit den USA (DR-CAFTA, seit 2006), das den Handel zwischen den Ländern, aber auch die arbeitsrechtlichen Gegebenheiten regelt. Mit Panama besteht seit 2009 ein Abkommen, von dem vor allem die guatemaltekischen Lebensmittelhersteller profitieren; Panama bedient seinerseits den Finanzsektor mit Dienstleistungen.

Entwicklung und Entwicklungspolitik

Guatemala wurde im Jahr 2010 im Human Development Index vor Nicaragua als das ärmste Land Zentralamerikas  (Rang 133)) geführt. Gemessen am IHD-D (2011), der drei Dimensionen menschlicher Entwicklung misst,  gehörte das Land ebenfalls zu den ärmsten Staaten der Welt. Guatemala ist, was die Millenium Development Goals (MDG) angeht, die im Jahr 2015 erreicht sein sollten, insbesondere bezüglich der Bekämpfung extremer Armut, weit davon entfernt das Ziel zu erreichen. „Die extreme Armut bewegte sich in Guatemala zwischen 15 und 20%, und um das Erreichen des Entwicklungszieles messen zu können, wurden die Daten von 1990 zugrundegelegt. Guatemala befindet sich heute auf dem Stand von 1989.”, so ein Experte der Entwicklungsorganisation der Vereinten Nationen, UNDP.

Deutsche Entwicklungszusammenarbeit

Die deutsche bilaterale Entwicklungszusammenarbeit des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) mit Guatemala konzentriert sich auf die Schwerpunkte „Demokratische Regierungsführung und Gerechtigkeit” und „Bildung”. Die deutschen Durchführungsorganisationen der staatlichen Entwicklungshilfe, die Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit GmbH (GIZ) und die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KFW), arbeiten dabei in erster Linie in den ländlichen Gebieten der Provinzen: Alta- und Baja Verapaz, Huehuetenango und Quiché.

Mit dem Schwerpunkt „Demokratische Regierungsführung mit Gerechtigkeit” wird nach dem 36 Jahren dauernden internen Krieg, ein Beitrag zur Konsolidierung des Friedensprozesses und der Demokratie geleistet. Mit dem Schwerpunkt „Bildung" wird die Qualität der Grundschulbildung verbessert. Der zweisprachigen Ansatz Mayasprache/Spanisch ermöglicht und erleichtert die Einbeziehung und den Zugang der Mayavölker zu Grundbildung. In diese Entwicklungsmassnahme sind auch die Eltern der Schülerinnen und Schüler aktiv mit einbezogen.

Seit dem 1. Januar 2011 sind die bisherigen deutschen Organisationen GTZ, DED, CIM und InWent in einer Organisation, der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) vereint. Mit dieser schon lange angestrebten Fusion, ist eine gröβere Sichtbarkeit der Entwicklungsmassnahmen und eine Bündelung der deutschen Entwicklungsanstrengungen im Ausland vollzogen. In der Praxis werden heute die  bisher von Einzelorganisationen durchgeführten Projekte und Programme nun unter ein und dem selben Dach mit dem BMZ als Hauptauftraggeber durchgeführt. In Guatemala arbeitet zudem der Zivile Friedensdienst (ZFD), ein Programm das vom BMZ finanziert und von acht deutschen Friedens- und Entwicklungsorganisationen getragen wird.

Kinderalltag auf dem Land: Die älteren Geschwister sind für die jüngeren da.
Kinderalltag in Guatemala ©J. Mayr

Internationale Organisationen der Entwicklungszusammenarbeit

In der Organisationenlandschaft Guatemalas finden sich auch die deutschen Organisationen der Kirchen (Arbeitsgemeinschaft für Entwicklungshilfe, Evangelischer EntwicklungsdienstMisereor, ) und die politischen Stiftungen deutscher Parteien (Konrad Adenauer Stiftung – CDU,  Friedrich Ebert Stiftung - SPDHeinrich Böll Stiftung – Die Grünen und Hans Seidel Stiftung - CSU). Letztere sind vorrangig im Bereich der politischen Bildung tätig. Weitere in Guatemala tätige internationale Entwicklungs- und Hilfsorganisationen sind unter anderen: Horizont3000 (Österreich), Oxfam (International), SNV (Niederlande) HEKS (Schweiz), Trias (Belgien). Für die Zusammenarbeit mit den Organisationen der multilateralen Kooperation, ist in Guatemala das Planungsministerium (SEGEPLAN) zuständig.

Letzte Aktualisierung

Diese Länderseite wurde zum letzten Mal im März 2014 aktualisiert.

Über den Autor

Johannes Mayr, Jahrgang 1953, ist schon viele Jahre in der Entwicklungs-zusammenarbeit tätig und hat zuletzt von 2002 bis 2008 als Entwicklungshelfer für den ehemaligen DED (heute GIZ GmbH) in Guatemala gearbeitet. Nach seiner Rückkehr nach Deutschland war er Landestutor der heutigen AIZ für Guatemala. Seine Themenschwerpunkte sind: berufliche Bildung, Demokratieförderung und ländliche wirtschaftliche Entwicklung.

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Literaturhinweis

Innerhalb der Bibliothek und Mediathek diverse Datenbankangebote einen Überblick Publikationen zu Entwicklungszusammenarbeit, Entwicklungsländern und Globaler Strukturpolitik.

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