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In Deutschland sitzt die Botschaft Benins
seit 2006 in Berlin. Weitere Informationen über diplomatische Vertretungen Benins in Deutschland sowie die deutsche Botschaft in Cotonou finden Sie bei konsulate.de
. Deutsche Staatsbürger benötigen für Benin ein Visum. Bei längeren Aufenthalten muss das Visum in Cotonou in eine Aufenthaltsgenehmigung umgewandelt werden.
Allgemeine Informationen zum Tourismus in Benin
finden Sie auf der offiziellen website des staatlichen Tourismusbüros. Praktische Reisehinweise finden Sie auch bei Lonely Planet
Von der Hütte bis zur Villa der Extraklasse gibt es eine sehr große Bandbreite an Wohnungstypen. Vielen Ausländern, die größeren Organisationen angehören, werden Häuser von ihren Arbeitgebern zur Verfügung gestellt, oder ihnen wird bei der Suche geholfen. In Cotonou sind die Immobilienpreise hoch und steigen ständig. Spekulation und Rechtsunsicherheit sind an der Tagesordnung, häufig werden Grundstücke mehrfach verkauft und es kommt zu Prozessen. Wer ein Grundstück kaufen will, sollte daher sehr vorsichtig vorgehen.
Zum Einkaufen gibt es in Cotonou viele Möglichkeiten. Mehrere Supermärkte, Restaurants und Geschäfte entsprechen dem europäischen Standard. Auch in Parakou und Porto Novo ist die Versorgung gut. In den anderen Städten finden Sie meist auch einen häufig von Libanesen geführten kleineren Supermarkt oder Boutique. Des Weiteren können Sie sich aller möglichen Produkte auf den vielen Märkten kaufen. Einer der größten Märkte Westafrikas befindet sich in Cotonou, der Marché de Danktokpa.
Um Geld von Benin nach Europa und umgekehrt zu transferieren, können Sie die sehr schnellen und sicheren Dienstleistungen von Western Union
oder Money Gram
nutzen, allerdings ist dies recht teuer. Die größeren Banken in Benin sind die Ecobank
, die BOA (Bank of Africa)
und die BIBE (Banque Internationale du Bénin).
Hier noch einmal der Wechselkurs
Euro (€) - Franc CFA (XOF).
Der Straßenverkehr in Cotonou hinterlässt bei jedem Neuankömmling einen starken Eindruck: laut, chaotisch und gefährlich. Besonders letzteres darf man auch wirklich nicht unterschätzen, denn die Zahl der Unfälle ist sehr hoch. Gerade die Mopedtaxis, die Zemidjans, sind sehr häufig in Verkehrsunfälle verwickelt. Auch im Norden nehmen der Verkehr und die Zahl der Unfälle zu. Wenn Sie die Möglichkeit haben, einen Wagen mit Fahrer zu nutzen, sollten Sie dies auch wahrnehmen. Um über Land zu fahren, können Sie ein Buschtaxi nutzen oder auf den häufig befahrenen Strecken klimatisierte Busse. Die Buschtaxis fahren meißt feste Routen, sie fahren los, wenn alle Plätze belegt sind. Auf dem Beifahrersitz sind immer 2 Plätze vorgesehen, es wird also eng. Gucken Sie sich das Fahrzeug immer genau an, bevor Sie einsteigen, denn der Zustand der alten Autos kann erschreckend sein. Es können auch mehrere Plätze oder ganze Taxis gemietet werden. Die Busse haben feste Abfahrtszeiten, sind langsamer als die Buschtaxis, dafür aber sicherer.
Insgesamt ist Benin ein relativ sicheres Reiseland, dies gilt jedoch nur mit Einschränkungen. Nach Einbruch der Dunkelheit sollte man nicht außerhalb der Städte mit dem Auto unterwegs sein. Unbeleuchtete Straßen, liegen gebliebene, ungesicherte Fahrzeuge oder schlichtweg Fahrzeuge mit defektem Scheinwerfer können zu Unfällen führen. Auch gibt es in der Nacht immer wieder Überfälle auf den Landstraßen. Es kommt auch vor, dass Straßensperren mit falschen Polizisten errichtet werden und Fahrzeuge ausgeraubt werden. In der Großstadt Cotonou ist die Kriminalität höher als in anderen Landesteilen. Grundsätzlich sollte man immer einen Nachtwächter für sein Haus engagieren. Dies gilt unabhängig von der Sicherheitslage, denn wenn Sie als wohlhabender Europäer nicht einmal bereit sind, einen Nachtwächter-Arbeitsplatz zu schaffen, kann Ihnen das als Geiz ausgelegt werden, was Ihre Sicherheit nicht gerade erhöht. Informieren Sie sich auch bei der Gendamerie Benin
und bei den Sicherheitshinweisen
vom Auswärtigen Amt. In letzter Zeit kam es zudem zu mehreren Raubüberfällen auf Märkten, in Banken und Geschäften in Cotonou, die landesweit für Schlagzeilen sorgten.
Aktuellste reisemedizinische Informationen zu Benin bietet ein Infoservice
. Auf jeden Fall sollten Sie sich vor Ihrer Ausreise medizinisch beraten lassen. Sie müssen gegen Gelbfieber geimpft sein, um nach Benin einreisen zu dürfen. Besprechen Sie weitere mögliche Impfungen mit einem kompetenten Arzt. Es empfiehlt sich bei kürzeren Aufenthalten eine Malariaprohylaxe einzunehmen. Horchen Sie in ihren Körper. Hinter einer vermuteten Grippe kann sich auch eine Malaria verbergen. In Cotonou kann man in den Kliniken (clinique Mahouna, clinique cocotier) einen Malariatest (goutte épaisse) machen lassen und bekommt nach nur zwei Stunden ein Ergebnis und kann dementsprechend handeln. Die örtlichen Medikamente sind gut und schlagen schnell an.
In Benin gibt es einige gesundheitliche Risiken. Auch wenn das Leitungswasser der Wasserwerke von trinkbarer Qualität ist gillt es vorsichtig zu sein. Bei einem Rohrbruch kann verunreinigtes Wasser in das System eindringen und somit Erreger, die Krankheiten übertragen. Auch beim Essen ungekochter Nahrungsmittel sollten Sie vorsichtig sein: "Cook it, peel it or forget it" ist eine Riskovermeidungsstragie, die Ihnen ungemütliche Untermieter im Magen-Darm-Trakt ersparen kann. Natürlich lässt sich dies nicht immer umsetzen, wie z.B bei Einladungen oder im Restaurent. Orientieren Sie sich an Kollegen oder Bekannten, die schon länger im Land leben. Wenn Sie sich unwohl fühlen, suchen Sie einen Arzt auf. Die Mediziner vor Ort kennen sich sehr gut mit den lokalen Risiken und Krankheiten aus.
Wie in vielen anderen afrikanischen Staaten begann auch in Benin mit der Einführung von Mobilfunklizenzen ein Boom der Telekommunikation. Die Afrikanische Entwicklungsbank hatte Mitte 2002 rund 9 Mio. US$ zur Entwicklung des Sektors und zur Ausweitung der Mobilfunknetze auf das ganze Land freigegeben. Die Gesamtinvestitionen für das Projekt werden auf 54 Mrd. (82 Mill Euro) CFA-Franc veranschlagt. Netzbetreiber (GSM 900) sind Libercom, Bell Benin Areeba-MTN (vorher Areeba-Spacetel), Moov Benin (vorher Telcel) und seit 2008 auch Globacom, ein nigerianischer Netzbetreiber der eine nationale Ausschreibung für sich entscheiden konnte. Seit dem 17.09.2005 setzen sich alle Telefonnummern in Benin (mobil und Festnetz) aus 8 anstatt aus 6 Ziffern zusammen. Das Mobilfunknetz wird langsam aber kontinuierlich ausgedehnt. Weitere Informationen finden Sie bei Office de Postes et de Telecommunications du Benin (OPTB). Außerdem können Sie sich Prepaid-Karten kaufen (z.B. Carte Nasuba), mit denen man günstig nach Europa telefonieren kann. Nützliche Telefonnummern kann man in folgendem Telefonbuch
recherchieren.
In den größeren Städten in Benin finden Sie viele Internet Cafes. Die Qualität der Verbindungen ist unterschiedlich, am besten ist sie in Cotonou. Letztlich sind die Verbindungen immer von der OPTB abhängig und es kommt im Landesinneren immer wieder zu Unterbrechungen des Internetzugangs.
Einige zusätzliche Adressen und Links:
Hotels in Benin
Wetter in Cotonou
Wetter in Benin
Pendjari Nationalpark
W Nationalpark
Politisches Diskussionsforum und Linksammlung
Linksammlung
zu Sport in Benin
Allgemeine und statitstische Informationen
Wissenschaftliche Literatur zu Benin finden Sie über Litdok
und beim Institut für Afrikastudien
.
Diese Länderseite wurde zum letzten Mal im März 2011 aktualisiert.
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